Ampfing – Der Förderverein Pfarrzentrum Ampfing pflanzte rund um das Granitkreuz am Pfarrheim eine Blühfläche. Der Hintergrund: Damit will man Hunde fernhalten.
Bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Pfarrzentrum Ampfing berichtete Vorsitzender Matthias Brandstetter über eine konstant steigende Mitgliederzahl – von 57 auf 59. „Jetzt wird die 60 angestrebt“, sagte Brandstetter. Organisiert und durchgeführt wurde wieder ein Stand auf dem Adventszauber. „Hier muss ich anmerken, dass wir den Glühwein immer noch am Stand selbst zubereiten, was nicht nur mehr Arbeit bedeutet, sondern auch den Gewinn schmälert.“ Die Einkaufpreise hätten sich mittlerweile mehr als verdoppelt.
In einem Rückblick ging Matthias Brandstetter auf die vielen Veranstaltungen seit der Gründung des Vereines ein. Dass sich die Vorstandschaft seit dieser Zeit nicht geändert habe, zeuge vom guten Miteinander. Wegen der Veranstaltungsdichte – unter anderem auch die Verabschiedung von Pfarrer Martin Ringhof – hatte sich der Verein entschlossen, den geplanten Biblischen Weinabend abzusagen. Im Oktober wurde die Fläche beim Granitkreuz am Pfarrhof, teilweise in eine Blühfläche umgestaltet. Der Förderverein hatte dies beauftragt und auch bezahlt. Es wurden spezielle Pflanzen aus der Veitshöchheimer Mischung angepflanzt. Ein Grund für die Anpflanzung ist es auch, die Hunde vom Kreuz fernzuhalten. „Leider sind immer noch sehr viele Hundebesitzer so uneinsichtig und lassen die Hinterlassenschaften ihrer Hunde einfach liegen“, kritisierte Brandstetter. Es komme aber auch vor, dass die aufgesammelte Hinterlassenschaft samt Beutel in die Landschaft geworfen werde.
Kassier Stefan Erfurt hatte nur Positives zu verkünden. Der Förderverein hat im vergangenen Vereinsjahr ein Plus von 5400 Euro gemacht – obwohl die höchsten Ausgaben für den Adventszauber mit 2760 Euro sowie Anschaffungen für Pfarrheimgeschirr in Höhe von rund 400 Euro getätigt wurden. stn