Buchbach –Aus dem Rückblick der beiden Vorsitzenden Karl-Heinz Kammerer und Klaus-Jürgen Falk konnte man erahnen, dass es für sie bei der Jahresversammlung auch der Abschluss einer Episode sein sollte, denn sie wollten sich bei den Neuwahlen des Heimat- und Kulturvereins nicht mehr zur Wahl stellen. Anders dagegen Schriftführer Ludwig Fischer und Kassier Manfred Kroha, der einen Gewinn und einen positiven Kassenstand vermelden konnte.
Da sich auch die Referenten nicht mehr zur Wahl stellten, gab es bei den Neuwahlen eine umfangreiche Diskussion, die sogar bis zur Auflösung des Heimat- und Kulturvereins reichte, sollte man keine neuen Vorsitzenden finden.
Die Frage der Referenten wurde schließlich so geregelt, dass diese Aufgaben punktuell nach Anfall von Projekten vergeben werden. Um die Wirtshaussingen wird sich bis auf Weiteres Erhard Rabenseifner und um die Pflege der Homepage Klaus-Jürgen Falk kümmern.
Nach einigem Hin und Her stellte sich Karl-Heinz Kammerer wieder als Vorsitzender zur Wahl. Allerdings erst, nachdem mit Altbürgermeister Hans Rambold ein Kandidat für den stellvertretenden Vorsitzenden gefunden wurde. Es war nicht verwunderlich, dass beide sowie Ludwig Fischer als Schriftführer und Manfred Kroha als Kassier einstimmig für weitere drei Jahre gewählt wurden, wie auch die Rechnungsprüfer Karl-Rainer Schaucher und Irmi Folger. Auch wenn der Heimat- und Kulturverein nicht ständig in der Öffentlichkeit steht, können sich seine Leistungen sehen lassen. Dies zeigte der Rückblick des Vorsitzenden Karl-Heinz Kammerer. Er betonte, dass viele gute Ideen entwickelt und teils auch verwirklicht worden seien, manches aber auch mangels an Zeit und Personal, vor allem an jungen Leuten, liegengeblieben sei. Einen detaillierten Rückblick gab der stellvertretende Vorsitzende Klaus-Jürgen Falk. Er nannte unter anderem die gut besuchten Wirtshaussingen und Volksmusikveranstaltungen, den Geschichtstag, die Balthasar-Mang-Ausstellung, die Krippenausstellungen, das Büchlein „Buchbacher Zeitzeugen“ sowie zahlreiche kulturelle Ausflüge. Aus den Reihen der Mitglieder wurde die mangelnde Pflege der Grabstätten von Ehrenbürgern angesprochen. Außerdem sollte eine Ehrenbürgertafel gefertigt werden, die man auf dem „Hadauberer-Platz“ im Rathausinnenhof anbringen könnte. Tenor der Jahresversammlung war, dass der Verein neue Mitglieder braucht, die sich aktiv beim Heimat- und Kulturverein einbringen wollen.ram