Marianne Berghammer sorgt zum Abschied für gelungene Nachfolge

von Redaktion

Neumarkt-St. Veiter Kulturverein hofft auf Helfer und Nachwuchs für das Schlossgartenfest

Neumarkt-St. Veit – Bei der Herbstversammlung der Kulturinitiative Q.E.D. im Vitusstüberl war hauptsächlich der „harte Kern“ der Gestalter des Schlossgartenfestes, des traditionellen mittelalterlichen Festes im August, vertreten. Und der Vorsitzende Jan Dalhoff hatte in der Tagesordnung hauptsächlich die Berichte über das Fest vorgesehen. „Ein besonderes Fest“, wie der Vorsitzende betonte. „Auch wenn Mehrkosten entstanden sind, so war es in Bezug auf die 750-Jahr-Feier Neumarkts eine sehr gelungene Sache.“

Und die Arbeit hätte sich gelohnt, fasste er zusammen. Von den insgesamt 110 Mitgliedern des Vereins hätten 50 praktisch tagelang ununterbrochen gearbeitet. Aber er mahnte an: „Diese Großveranstaltung, wollen wir sie beibehalten, braucht junge Kräfte!“

Kassiererin Jutta Nützl meldete im Kassenbericht trotz gestiegener Unkosten noch einen Gewinn. In Anbetracht des Verlustes aus dem Weinfest von 2018 tat diese Nachricht gut. Ein finanzielles Polster braucht der Verein, denn immer wieder verursachen kulturelle Veranstaltungen einen finanziellen Verlust. Wie eben das Weinfest im Vorjahr, das im Sinne der Partnerschaft zu Caneva aber doch beibehalten werden soll. Darin waren sich die Mitglieder einig. „Nur eben wieder anders“, wie der Vorsitzende bemerkte.

Einen ebenfalls erfreulichen Bericht lieferte die „Mutter der Schlossgartenkinder“, Marianne Berghammer, ab. Die „großen Mädels“ hätten schon bei den sechs Proben geholfen. Auftritte mit den 32 Kindern waren im Mittelalterfest in Gern, mehrmals in der „Nacht der Musik“ am Stadtplatz und tatsächlich perfekt zuletzt im Schlossgartenfest. Sogar beim Theaterstück kamen Tänzerinnen zum Einsatz.

Marianne Berghammer machte dann tatsächlich ihren angekündeten Rücktritt wahr. Aber, so verkündete sie, in Heidi Scherer und Juliane Steinbach habe sie zwei fähige Nachfolgerinnen gefunden, denen sie weiterhin mit Gewand, Getränken, Gummibärchen und Requisiten zur Verfügung stehen wird. An ihrem 80. Geburtstag im Mai wollte sie von den Gästen keine Geschenke, sondern Spenden für ihre Schlossreigenkinder. Und nun konnte sie der Tanzgruppe innerhalb des Q.E.D.-Vereins 730 Euro übergeben.

Vorsitzender Jan Dalhoff nahm das mit großer Dankbarkeit zur Kenntnis, zumal er hofft, dass aus der Tanzgruppe und den Eltern vielleicht Nachwuchs kommt, der bei den nächsten mittelalterlichen Festen die Helfertruppe verjüngt und spürbar entlastet. Er kündigte an: Für das geplante Helferessen gehen an die Betroffenen demnächst die Einladungen raus.nz

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