Das Ziel: „Ranoldsberg voranbringen“

von Redaktion

„Wahlvorschlag Ranoldsberg“ nominiert Kandidaten – Vertrauen in Bürgermeister

Ranoldsberg – „Du muast doch Ranoldsberg unterstützen“. Diese und ähnliche Sätze waren häufig zu hören, als der „Wahlvorschlag Ranoldsberg“ seine Kandidaten für den Marktgemeinderat nominierte. 19 Bewerber fanden sich auf der Liste; so viele wie noch nie. „Der Wahlvorschlag ist erwachsen geworden“, meinte Bürgermeister Thomas Einwang. Er war mit einem eindeutigen Votum zum Bürgermeisterkandidaten gewählt worden und möchte sein Amt, das er seit 2008 innehat, verteidigen.

Bei den Kommunalwahlen 2014 war Einwang auch auf der Kandidatenliste des „Wahlvorschlags Ranoldsberg“ zu finden und zudem als Bürgermeisterkandidat auf der CSU-Liste abgesichert. Dieses Mal ist der Amtsinhaber nicht mehr auf der Liste und die CSU Buchbach hat ihm vor Kurzem die Gefolgschaft aufgekündigt (wir berichteten). Bisher hat sich aber auch kein Gegenkandidat aus der Deckung gewagt.

Thomas Einwang sagt, dass der „Wahlvorschlag Ranoldsberg“ mittlerweile nicht mehr auf seine Stimmen angewiesen sei. Auf der Liste stehen gestandene Ranoldsberger Bürger, die ihre Stimmen selbst holen können. Zugleich macht Einwang aber auch klar: Sollte sich ein Gegenkandidat finden, der ihn aus dem Bürgermeistersessel verdrängt, möchte er auch nicht im Marktgemeinderat sitzen. Will heißen, für Thomas Einwang gibt es nur die Option: Bürgermeister oder nichts. Der Unterstützung der Ranoldsberger kann er sich auf alle Fälle sicher sein. Da hätte es gar nicht der ausführlichen Bewerbungsrede bedurft, die Thomas Einwang im Gasthaus Willis-Sengmüller bei der Nominierungsversammlung vortrug. Er zog eine Bilanz der vergangenen zwölf Jahre, stellte die aktuellen Pläne der Marktgemeinde vor und nannte Herausforderungen, mit denen man sich, seiner Meinung nach, in den kommenden Jahren intensiv auseinandersetzen müsse.

Dabei nannte er unter anderem die hausärztliche Versorgung, die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum („die Preise in Buchbach haben sich in den vergangenen drei Jahren verdreifacht“) und den Erhalt von Arbeitsplätzen. Wichtig seien aber auch Erhalt und Verbesserung der Infrastruktur sowie die Sicherstellung der Versorgungseinrichtungen.

Zur Arbeit im Marktgemeinderat sagte er nicht ohne Stolz, dass dort fast alle Beschlüsse einstimmig getroffen werden. Er lobte das Miteinander zum Wohl der Marktgemeinde und sieht sich selbst als Motor: „Der Bürgermeister bringt Ideen ein, beschafft auch Fördermittel und setzt die Vorgaben des Marktgemeinderats um. Das entspricht auch seinem Selbstverständnis als Bürgermeister, der ein Teil des Servicecenters Gemeindeverwaltung ist.

Am Ende meinte Wahlleiter Martin Bohner, die Kandidaten sollen Ranoldsberg stärken und voranbringen. „Wir dürfen Ranoldsberg nicht hinten runterfallen lassen“, meinte Bürgermeister Thomas Einwang abschließend.

„Wahlvorschlag Ranoldsberg“: Die Kandidaten

Der „Wahlvorschlag Ranoldsberg“ hat diese Kandidaten für die Kommunalwahl: 1. Manfred Rott, 54 Jahre, Selbstständiger Bodenleger; 2. Franz Eglsoer senior, 59, Mechanikermeister; 3. Markus Sengmüller, 46, Land- und Gastwirt; 4. Marcus Baldauf, 35, Unternehmer; 5. Stephan Bauer, 29, Molkereifachmann; 6. Martin Oberbauer, 29, Schreinermeister; 7. Andreas Niedermeier, 42, kaufmännischer Leiter; 8. Martin Bauer, 26, Landwirt; 9. Gerhard Brandmaier, 54, Agraringenieur; 10. Richard Eglsoer, 37, Unternehmer; 11. Carina Oeldenberger, 42, Pflegefachkraft; 12. Florian Steiner, 32, Landwirt; 13. Franz Eglsoer junior, 28, Elektromeister; 14. Peter Corticelli, 49, Produktmanager; 15. Dr. Astrid Corticelli, 45, Ärztin; 16. Christian Huber, 45, Industriemechaniker; 17. Maximilian Eglsoer, 22, Werkzeugmechaniker; 18. Johann Oeldenberger, 48, Wirtschafts-Ingenieur; 19. Wolfgang Drescher, 58, Staplerbauer.

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