Ein fast perfekter Auftakt

von Redaktion

Der Mühldorfer Christkindlmarkt bietet bis Sonntag Adventliches

Mühldorf – Es ist ein kalter, klarer, fast perfekter Winternachmittag, dem nur der Schnee fehlt. Musik klingt durch die Gassen am Haberkasten, die ersten wärmen die Hände am Glühwein. Im Mittelalterlager pflegen die Falkner ihre Vögel, ein Stollenbäcker bietet Kostproben feil, in der Krippe fressen Schafe gemütlich vor sich hin, sie lassen sich streicheln. Dann kommt der Nikolaus: Der Mühldorfer Christkindlmarkt ist eröffnet.

Lukas Haunberger trägt heuer erstmals Stab und Mitra des Heiligen, der Auszubildende in der Stadtverwaltung hat bis Sonntag Aktenordner und Bürgeranliegen gegen Apfelsinen und Nüsse getauscht. An jedem Nachmittag beschenkt er damit Kinder. Bürgermeisterin Marianne Zollner und die Chorsingschule St. Nikolaus sind die ersten auf der Bühne an der Nikolauskirche, auf der Musikgruppen den Markt musikalisch gestalten. Vier Holzunterstände hat Marktchefin Angelika Hegen organisiert, in deren gemütlichem Holzambiente auch bei Regen die Bratwurst trefflich schmeckt. Insgesamt gibt es 60 Stände mit vorweihnachtlichen Dingen.

Durch den Kunsthandwerksmarkt im Haberkasten schlendern schon am Eröffnungsnachmittag viele zwischen den Ständen hindurch, ratschen mit der Herstellerin von Fatschenkindern, bestaunen Kunsthandwerk oder kaufen Weihnachtsschmuck. Trubel herrscht ab dem späteren Nachmittag im Mittelalterlager. „Fabula Ignis“, eine Feuerschau setzt einen ersten Höhepunkt, begleitet von der Mittelalterband „Die Bachraaben“.

Heute öffnet der Markt von 15 bis 21 Uhr, am Samstag von 13 bis 21 Uhr und am Sonntag von 13 bis 20 Uhr. Die Haberer und Druden kommen am Samstag um 19 Uhr, täglich beschenkt der Nikolaus ab 16 Uhr Kinder.

Artikel 1 von 11