De Adventszeit is Backzeit, da verwandeln se ganze Kuchln in Himmewerkstätten und gwerkt werd, dass de Engal so richtig ins Schwitzen kemma dadadn.
In Muidorf dauert des in an Haushoid a ganze Woch, de Bacharei. De Frau des Hauses hod da an vorweihnachtlicha Ehrgeiz, des Jahr soins no bessa und gschmackiga wern, de Platzl.
Bei da Sortn Nummara 25 is des ois no sein ganz normala Gang ganga. Bei da nächsten Sortn war da Ofa aus. Ned nua sprichwörtlich, sondan in echt. Da is ums varrecka nix mehr ganga. Der Ofa hod koan Muckara mehr gmachd und de Platzlbacharei oafach eigstoid. Der hod nimma meng. Da is dagstandn, wia a Schweibal, wenns blitzt. Iatz war guada Rat deia. Sie häd nia glabd, dass de Bacharei so faken ko. Da Doag im Kühlschrank war scho fertig. De ganze Sach packt und zua Schwesta, de ausghoifa hod.
Auf d’ Nacht hods de Gaudi ihrm Mo vazoid, do der war koa große Undastützung. „Mei, iatz is so weit, dass so weit is“, war dem sei oanziga Kommentar. „A neua Ofa muass her, und der zwar schnoi, denn Weihnachtn is glei da“, hod de Muidorfarin gsagd. Sie is glei zum Elektrogschäfd und hod se de Öfa o‘gschaud. Gfundn häds a glei oan. Am Wochenende is de Dochda aus Minga auf B‘suach kemma und hod se glei de Ofagaudi o‘hern derfa. De druckd an dem Ofa umanand, und scho gehd der wieda. Do hods unda da Bacharei, de Hausfrau, auf den Knopf druckd und koana hod gwussd, dass sowas bei dem Ofa gibd, a Kindasicherung. Sie und Er hättn iatz de Kindasicherung ned ausabrochd, weils a ned gwussd ham, wia ma de einebringt. Aba iatz kennans schmecka, de Platzl.