Landwirte wollen Zeichen setzen

von Redaktion

Taufkirchener beteiligen sich an bundesweiter Organisation „Land schafft Verbindung“

Taufkirchen/Landkreis – Mit Mahnfeuer, die im Landkreis Mühldorf am Samstagabend entzündet wurden, wollen die Landwirte auf sich aufmerksam machen. Sie brauchen Unterstützung durch die Bevölkerung. Die bundesweite Organisation „Land schafft Verbindung“ möchte mit dieser Aktion besonders auch Verbraucher ansprechen und ihre Notlage bewusst darlegen.

Politik entscheidet nach Emotionen

Sie möchten auch damit klar zum Ausdruck bringen, dass die Bauern nicht gegen Tier-, Atem- und Umweltschutz sind. Alles funktioniere aber nur mit der Landwirtschaft, sie stehe repräsentativ für die wenigen Berufszweige, die aktiv Ressourcenschonung betreiben würden.

Momentan entscheidet die Politik nicht nach wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern nach Emotionen, so die einhellige Meinung beim Mahnfeuer in Taufkirchen.

Eine Meinung, die auch der 53-jährige Landwirtschaftsmeister Georg Fürstenberger vertritt: „Wir Landwirte wollen ein Zeichen setzen, weil die Politiker an die Landwirte denken sollen und nicht nur an die Wirtschaft. Wir sind bemüht, dass die Landwirtschaft auch weiterhin funktioniert. Wir alleine können das Klima nicht retten!“

Einen dringenden Appell an die entscheidenden Gremien, richtet Chemielaborantin Maria Obermeier, 48: „Liebe Politiker, schaut auf unsre Bauern und erhaltet unsere Landwirtschaft!“

Es könne nicht sein, „dass wir unsere milchwirtschaftlichen Produkte aus dem Ausland importieren müssen, weil sich die Landwirtschaft in Bayern nicht mehr rentiert!“

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