Liebe auf den ersten Blick hält schon 60 Jahre

von Redaktion

Maria und Johann Brandtner feiern ihre diamantene Hochzeit

Buchbach – 60 Jahre: So selten ist dieses Ehejubiläum, dass es mit einem Diamanten gleichgesetzt wird. Eine solche diamantene Hochzeit feierten nun die Eheleute Johann und Maria Brandtner im Kreise ihrer Familie. Bürgermeister Thomas Einwang überbrachte neben einem Geschenk auch die Glückwünsche der Marktgemeinde Buchbach.

Maria Brandtner wurde am 29. März 1937 in Markt Schwaben geboren, ist in Ebersberg aufgewachsen und dort zur Schule gegangen. Danach war sie in München in einem Bäckereihaushalt bis 1960 beschäftigt.

Johann Brandtner wurde am 28. Juli 1939 in Grabovci, Kreis Ruma geboren, kam im Alter von fünf Jahren nach Coburg, ist in Albersdorf bei Steinhöring aufgewachsen und zur Schule gegangen. In Steinhöring und der näheren Umgebung, München und zuletzt in Lengdorf hat er dann bis 1974 als Mauerer und Heizungsbauer gearbeitet. Das Jubelpaar hat sich in Steinhöring beim Tanzen kennengelernt und es war, so sagen beide übereinstimmend: „Liebe auf den ersten Blick – die bis heute anhält!“ Sie heirateten am 28. November 1959, haben in der Folge sieben Kinder bekommen und acht Enkelkinder bereichern inzwischen ihre Familie. Sie wohnten zunächst in Steinhöring, ab 1965 in Maitenbeth und sie kamen über Lengdorf, wo sie von 1970 bis 1974 die Sportgaststätte geführt haben, nach Buchbach.

Während Johann Brandtner zunächst bei der Firma Meindl in Dorfen, dann bei der Firma Grundner in Steinkirchen und bis zu seinem Renteneintritt bei der Firma Rott in Schwindegg beschäftigt war, arbeitete Maria Brandtner bis 1995 bei der Firma Grundner in Steinkirchen und dann nach ihrem Renteneintritt bis 2008 im Haushalt der Familie Bauer in Buchbach. Gemeinsam haben sie bis vor wenigen Jahren in Buchbach noch Zeitungen ausgetragen.

Schwere Schicksalsschläge musste das Paar hinnehmen, als zwei ihrer Söhne bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen.

In ihrem Ruhestand freuen sie sich über ihren Garten, vor allem aber liegen ihnen ihre Enkel am Herzen, für die die Oma gerne die alten Kochrezepte aus der Küchenschublade holt. Sie pflegen den Kontakt zu ihren Nachbarn sowie zur Verwandtschaft und machten gerne Ausflüge in den Chiemgau. Sie legten sich schließlich einen Hund als treuen Weggefährten zu, mit dem sie gerne spazieren gehen. In letzter Zeit war dies dem Jubilar aufgrund seiner Krankheit nicht mehr möglich. Das Jubelpaar wohnt nach wie vor im eigenen Heim, wird von Sohn Robert und dessen Familie umsorgt und bekommt auch regelmäßig Besuch der Kinder und Enkelkinder.ram

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