Haag – Einen Aufwärtstrend meldete der VdK-Verband Haag bei der Generalversammlung: Eine Steigerung gab es bei den Mitgliederzahlen und bei der Haussammlung. Außerdem standen Ehrungen an. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde Franz Schultheiss ausgezeichnet.
In ihrem Bericht listete VdK-Vorsitzende Annemarie Schmuck 237 Mitglieder für den Ortsverein des VdK Haag auf. Darunter zählte sie 38 Neuzugänge. Im Jahresprogramm hatte sie die Kranzniederlegung zum Volkstrauertag, die künftig nicht mehr vorgenommen werden solle. Dafür lasse der VdK den verstorbenen Mitgliedern in den Gemeinden rundum eine Messe lesen. Den Ausflug führte der Ortsverband mit dem Ortsverband Maitenbeth durch. Die Haussammlung „Helft Wunden heilen“ nahmen Vorsitzende Schmuck und Bert Bühler vor. 21 Mitglieder wurden zu ihren runden Geburtstagen besucht. Kassier Josef Wagner errechnete mit der Einnahme von 1030 Euro für die Haussammlung eine Steigerung.
Kreisvorsitzender Reinhart Zuck dankte der Haager VdK-Chefin Schmuck für die „hervorragende Arbeit“ in Haag. Heuer verbuche der VdK wieder ein Rekordjahr. Das soziale Miteinander stehe im Mittelpunkt. Den Sozialverband schätzten immer mehr Menschen mit Sorgen in der Pflege und Angst vor Altersarmut, so Zuck. Für nächstes Jahr kündigte er in München eine Großdemonstration zur „gerechten Rente“ im März an. Der Transfer erfolge per Bus.
Vorsitzende Schmuck teilte mit, dass die angestrebten VdK-Sprechstunden in Haag nicht verwirklicht werden konnten. Sie befänden sich im Angebot von Mühldorf und Waldkraiburg. Abschließend dankte sie ihren Mitarbeitern im Vorstand. Elisabeth Hausberger übermittelte die Grüße des Bezirksverbands. Die evangelische Pfarrerin Ruth Nun hatte einen Nikolausstiefel mitgebracht und zog damit eine Parallele: Wie der Nikolaus die Not der Menschen früher bekämpft habe, so helfe der VdK heute. Pfarrer Pawel Idkowiak unterstrich den Advent als Zeit der Besinnung. Einerseits gehe es den Menschen gut, andererseits bestünden Spannungen. Bürgermeisterin Sissi Schätz räumte ein, dass heute sogar der Christbaum auf den Prüfstand der Umweltschützer geholt worden sei. Er gehöre jedoch zu Weihnachten dazu. Sie lasse sich ihn nicht nehmen. Dem Haager VdK sei dafür zu danken, dass „er das Ohr am Bürger hat, der Hilfe braucht“.