Oberbergkirchen – Die CSU und die Parteifreien Wähler Oberbergkirchens ziehen mit dem amtierenden Bürgermeister Michael Hausperger an der Spitze in den Kommunalwahlkampf 2020.
Hausperger brachte es gleich zu Beginn seiner Vorstellung auf den Punkt: „Ich möchte Bürgermeister bleiben, den Ort und das Umland in den kommenden Jahren gestalten und die erfolgreiche Kommunalpolitik weiterführen.“ Der 58-Jährige ist zeitlebens Oberbergkirchner, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist seit zwölf Jahren Bürgermeister, Kreisrat, CSU-Ortsvorsitzender und bekleidet verschiedene Ehrenämter. Er stellte den Vierklang von Familienfreundlichkeit, Stärkung der gemeindlichen Infrastruktur, Leistungen für Energie und Umwelt und die Unterstützung der Vereine heraus. Mit dem Einbau einer Kinderkrippe in den Kindergarten, Erweiterung auf drei Regelgruppen und Verlängerung der Betreuungszeiten werde man für optimale Betreuung der Kleinsten sorgen. Das größte Projekt sei derzeit der Neubau des Kinderhauses mit Fertigstellung im September 2020. Abgeschlossen ist bereits der barrierefreie Ausbau des Ortskerns.
Die Ausweisung von Baugebieten und der Glasfaserausbau im Außenbereich mache die Gemeinde attraktiv für Neubürger. Bei den Infrastrukturmaßnahmen standen die Sicherung der Abfallbeseitigung, die finanzierbare Abwasserbeseitigung, eine gesicherte Wasserversorgung im Außenbereich und der Bau eines Notverbundes für die Wasserversorgung mit Ampfing im Vordergrund. Auch für Klimaschutz und Umwelt habe die Gemeinde ihren Beitrag geleistet.
Hausperger wurde einstimmig das Vertrauen ausgesprochen, er ist Bürgermeisterkandidat und wurde auch für die Gemeinderatswahl auf Listenplatz eins gewählt. Der Frauenanteil beträgt 16 Prozent, das Alter reicht von 22 bis 59 Jahren und das berufliche Spektrum ist breit gefächert – Hausfrau und Landwirt, Handwerker und Beamte, Techniker und Meister sind darauf zu finden. Bei der Kandidatenpräsentation stellten sie sich als Person vor und gaben ihre Interessen und politischen Ziele bekannt. Anschließend erfolgte für die Listenplätze zwei bis 24 die geheime Wahl im Block, die Anzahl der Stimmen war maßgebend für den Listenplatz.fma