Solidarisch mit Lärmgeplagten

von Redaktion

Kreistag Mühldorf verabschiedet gemeinsame Resolution

Mühldorf – Alle Fraktionen im Mühldorfer Kreistag (CSU, SPD, Grüne, UWG, WGW und ÖDP/FDP) haben sich auf eine gemeinsame Resolution an die bayerische Staatsregierung geeinigt. Der gemeinsame Beschluss, der im Kreistag einstimmig verabschiedet wurde, lehnt sich an den Antrag der Landtagsabgeordneten Dr. Marcel Huber und Ulrike Scharf an (wir berichteten). In dem Beschluss erklärt sich der Kreistag „solidarisch mit den Landkreisbürgern, die unter einer erheblichen Lärmbelastung durch die neu eröffneten Abschnitte der A94 leiden.“

Räte fordern
mehr Lärmschutz

Der Kreistag fordert den Freistaat auf, durch Messungen zu prüfen, ob die vorhandenen Lärmschutzmaßnahmen ausreichend sind und den Vorgaben des Planfeststellungsverfahrens entsprechen. Zudem solle überprüft werden, ob die Qualität des verbauten Fahrbahnbelags den Planungsvorgaben entspricht. „Der Kreistag fordert die Staatsregierung und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur auf, zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen zu veranlassen, die geeignet sind, eine spürbare Lärmentlastung der betroffenen Bevölkerung zu erzielen.“ Als Sofortmaßnahme sei eine Geschwindigkeitsbegrenzung einzurichten, bis zusätzliche Maßnahmen greifen würden.

Zahlreiche
Anwohner vor Ort

Zu der Kreistagssitzung waren zahlreiche Anwohner der betroffenen Gebiete im Landkreis gekommen und ihren Anliegen Nachdruck zu verleihen.

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