Um bayerische Kultur verdient gemacht

von Redaktion

Neumarkt-St. Veiterin Maria Peschek mit Münchner Kulturpreis ausgezeichnet

Neumarkt-St. Veit – Die Fachzeitschrift „MUH“ nennt in ihrer 35. Ausgabe die Schönberger Kabarettistin, Schauspielerin und Autorin Maria Peschek in einem Atemzug mit Therese Giese (Mutter von Tscharlie) und Ruth Drexel (Mutter des Bullen von Tölz): eine multitalentierte bairische Mimin.

Kurz zuvor hatten die Münchner Turmschreiber ihren Poetentaler für 2019 an die Turmschreiberin, Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Maria Peschek (66) verliehen. Sie erhielt ihn zusammen mit dem Kabarettisten und Fernsehmoderator Christoph Süß und dem Sprachforscher und Schriftsteller Ludwig Zehetner.

Seit den 1980ern
auf der Leinwand

Maria Peschek erhielt den Preis, weil sie sich um die bayerische Kultur verdient gemacht hat. Das tat sie auch mit ihrem Humor in zahlreichen selbstverfassten Kabarettstücken. Begonnen hat alles in den 1980er-Jahren und ungezählten Rollen in bairischen Filmen und im Kommödienstadl.

Bald kamen eigene Kabarettprogramme und Veröffentlichungen hinzu. Hilfreich für die Karriere war sicherlich der 1985 verliehene Scharfrichterpreis in Passau. Aber es blieb nicht die einzige Auszeichnung. Die, für eine Mimin bescheidene Frau, erzählt erst nach Aufforderungen von ihren Erfolgen. Als Ratschkathl Paula Prischl, als Glossistin mehrerer Rundfunkanstalten und mit diversen Bühnenprogrammen war sie eine bekannte Größe in der Schreiber- und Theaterszene.

Mit Ehemann Helmut Dauner bereicherte und bereichert sie immer noch die Kabarettwelt, sie hatte auch Programme mit den Wellküren. Als Trägerin des Kabarettpreises der Stadt München freut sie sich, dass sie in die Jury berufen wurde, um Preisträger für den Dieter-Hildebrand-Preis mitzubestimmen. Diese Auszeichnung wird anstelle des Münchner Kabarettpreises verliehen. Mit ihrem Mann und der Tochter lebt sie bescheiden in einem alten Bauernhof im Gemeindeteil Inzlham in Schönberg im Landkreis Mühldorf. Die insgesamt fünf Kinder der Tochter und des Sohnes sind ihre Freude und jetzt auch ihre Hauptaufgabe. Zusammen mit Gatten Helmut Dauner ist sie noch tätig für das Münchner TamS-Theater, für das sie sich mit ihrem Mann sehr einsetzt und auch noch Stücke schreibt. Aber ihre Programme – Solo oder mit Gatten – hat sie noch parat.

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