Der Schutz von Fauna und Flora in unserem Landkreis ist mir wichtig, und bei mir persönlich fängt die Artenvielfalt im eigenen Garten an. Manchmal zum Leidwesen meiner Nachbarn, weil halt alles sehr gut wächst und gedeiht und vorm Gartenzaun nicht halt macht. Ich sage, es ist richtig achtsam, sparsam und sorgfältig mit der uns anvertrauten Natur umzugehen.
Ich finde, unser Landkreis soll mittel- und langfristig mit erneuerbaren Energien autark werden. Ich werde mich für einen Wettbewerb der Kommunen einsetzen mit Zuschüssen durch den Landkreis: „Unser Dorf ist klimafreundlich“ könnte das heißen.
Das ist aber nur ein Aspekt. Es geht um Förderung und Teilnahme an Forschungsprojekten -– Stichworte sind „Grüner Wasserstoff“, energieautarkes Wohnen, Planen und Nutzen der kostbaren Bodenressourcen, Unterstützung der Kommunen und Ideenwerkstatt für alle, CO2-Einsparung und den umfassenden Ausbau des Radwegenetzes im Landkreis.
Das Energiegutachten im Landkreis stammt aus 2009, und wir haben durchaus kontinuierlich daran gearbeitet unseren Beitrag zu Energieeinsparung und umweltfreundlichem Verhalten zu leisten. Das noch mehr geht, ist keine Frage. Aber ich setze weniger auf Vorgaben von „oben herab“, sondern auf Kreativität, Forschung und den Ehrgeiz der Einzelnen, es für die Nachkommen besser zu gestalten.
Nicht nur protestieren und Missstände zu benennen, sondern aktiv vor Ort einen Beitrag zur Behebung leisten, dazu lade ich uns alle ein. Das geht fast überall. Im privaten kleinen, im größeren Freundes- oder Kollegenkreis, in der Kommune, und natürlich im gesamten Landkreis. Damit aus Protest eine Mitmachbewegung wird, das ist mein Ziel. Ideen gibt es unter den Menschen sehr viele, lasst sie uns sammeln und nutzen.