Heldenstein – Heldenstein bekommt erstmals eine Bürgermeisterin. Spannend war es bis zum Schluss der Auszählung. Denn in einer äußerst knappen Wahl hat sich Antonia Hansmeier (CSU) mit nur 47 Stimmen Vorsprung vor Georg Stöckl (UWG) durchgesetzt. Sie schaffte es auf 51,6 Prozent der Stimmen, Georg Stöckl kam am Ende auf 48,4 Prozent.
„Ich freue mich riesig über den Vertrauensbeweis der Wähler“, sagt Antonia Hansmeier, die als junge Frau in das Amt gewählt wurde. Die Bürger will sie nun nicht enttäuschen und in der Gemeinde „gut anpacken“. Sie hoffe, dass sie nun auch gut durchstarten könne.
Auch für den Gemeinderat ist sie mit dem Abschneiden der CSU zufrieden. Denn mit 18305 Stimmen habe man das Ergebnis von 2014 verbessern können. Das hat auch zur Folge, dass die CSU wieder einen Sitz mehr und damit mit ihr als Bürgermeisterin die Mehrheit im Gremium hat.
W-E-W verliert
einen Sitz
Antonia Hansmeier wird ohne weibliche Unterstützung im Gemeinderat auskommen müssen: Nachdem der Gemeinderat aktuell mit vier Frauen besetzt ist, wird Antonia Hansmeier ab Mai als einizige Frau im Gemeinderat sitzen. Stimmenkönig bei der Wahl wurde Zweiter Bürgermeister Rupert Müller. Er bekam insgesamt 2062 Stimmen. Einen Sitz verloren hat die W-E-W, die künftig mit Georg Schwenk und Christian Hansmeier im Gemeinderat vertreten ist. Beide sind im aktuellen Gremium vertreten.
Die Zahl der Sitze ist bei der UWG im Vergleich zu 2014 unverändert geblieben. Doch die Gesichter der UWG-Gemeinderäte ändern sich deutlich. Mit Georg Stöckl und Betram Häußler gehören nur zwei dem aktuellen Gemeinderat an, neu hinzu kommen Johannes Kiefinger, Andreas Hönig und Rudolf Harald.hi