Ampfing – „Unser Anspruch war höher“, fasst Bürgermeister Josef Grundner das Ergebnis für die CSU knapp zusammen. Die CSU hat im Vergleich zu 2014 zwei Sitze verloren und damit auch die Mehrheit im Gemeinderat. Die Verluste durch bewährte, langjährige Gemeinderatsmitglieder habe die CSU mit jungen Kräften nicht kompensieren können. Grundner tue es leid für die nicht gewählten Kandidaten, die alle engagiert in den Wahlkampf gegangen seien. Grundner ist aber optimistisch, dass auch in den nächsten Jahren produktiv zusammengearbeitet werde, um für Ampfing das Beste zu erreichen.
Mit Abstand die meisten Stimmen erhielt Dr. Marcel Huber, der 3914 bekam. Neben den Landtagsabgeordneten sitzt künftig auch eine Bundestagsabgeordnete. Sandra Bubendorfer-Licht schaffte mit 692 Stimmen den Einzug für die FDP.
Dazugewinnen konnte auch die UWG, die ab Mai sechs Sitze im Gemeinderat hat.
Der grüne Aufwärtstrend ist auch weiter in Ampfing zu spüren. Seit 2014 sitzt Rainer Stöger nicht mehr allein im Gemeinderat, jetzt sind es drei Sitze. „Wir haben unser Minimalziel erreicht.“ Die Grünen hätten ihr Köfferchen mit Ideen bereits gepackt.hi