Polling – Einem Pollinger Lagerplatzbesitzer war am vergangenen Dienstag, gegen 11.45 Uhr, aufgefallen, dass sein Holz- beziehungsweise Wiedhaufen angefangen hatte zu qualmen. Er reagierte schnell und versuchte, mit seinem Bagger Sand auf den Haufen zu kippen, um das Feuer zu ersticken. Doch der Versuch blieb erfolglos. Aufgrund der Trockenheit und des starken Windes breiteten sich die Flammen schnell aus, sodass der Holzhaufen schließlich auf einer Länge von knapp 100 Metern brannte. Durch das Feuer entstand eine dichte Rauchwolke, die in westliche Richtung abzog. Dabei kam es zu Sichtbehinderungen auf der dortigen Kreisstraße MÜ 11. Das teilte die Polizei am Donnerstagabend in einer Pressemeldung mit.
Die Feuerwehren aus Polling, Grünbach, Mühldorf und der Kreisbrandinspektion Mühldorf waren mit 35 Einsatzkräften zur Brandbekämpfung und zur Regelung des Verkehrs vor Ort. Sie wurden von Beamten der Polizeiinspektion Mühldorf und dem Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes unterstützt.
Den Feuerwehrleuten gelang es schließlich, den Brand zu löschen. Der Brandschaden wird vom Eigentümer als sehr gering eingeschätzt. Verletzt wurde niemand.
Da sich in unmittelbarer Nähe eine Hochspannungsleitung befindet, wurde das zuständige Stromversorgungsunternehmen verständigt. Ein Mitarbeiter der Firma konnte aber keine Beeinträchtigung der Leitung feststellen.
Laut Polizei konnte die genaue Brandursache nicht ermittelt werden. Es könne aber gut sein, dass das Feuer durch eine herumliegende Glasscherbe oder eine weggeworfene Zigarette entfacht worden ist.
Um 15.18 Uhr musste die Feuerwehr Polling erneut ausrücken, um einen angrenzenden Baum zu löschen. Dieser hatte durch einen Funken Feuer gefangen.