Schönberg – Der Neubau des Feuerwehrhauses mit acht Wohnungen stand wieder auf der Tagesordnung der jüngsten Gemeinderatssitzung in Schönberg.
Im Vorfeld der Sitzung haben sich die Vertreter der Feuerwehr mit dem Elektro-Projektanten Hans Ossner getroffen und die Planungen besprochen. Der Gemeinderat stimmte einstimmig der Elektro-Projektierung zu. Die Ergänzungsvorschläge der Feuerwehr in Bezug auf eine Waschmaschine und einen Trockner-Stellplatz, sowie einen Fingerprint beim Zugang zur Fahrzeughalle sollen eingearbeitet werden.
In der Sitzung ging es auch um Belegung der südlichen Dachfläche mit Fotovoltaik-Modulen, zwei Varianten wurden vorgeschlagen und berechnet.
Die 9,9 Kilowatt peak-Variante hat im Preis-Leistungs-Verhältnis den größten Erfolg. Dem Bauausschuss erschien diese Variante der Belegung als homogen. Diese Variante ist relativ unkompliziert, da kein zusätzlicher Stromzähler gebraucht wird und auch keine EEG Umlage gezahlt werden muss. Mit der 18,15 Kilowatt peak-Variante wäre die Dachfläche voll ausgenutzt und es würde mehr Strom erzeugt. Der Bauausschuss ist der Meinung, mit dieser Variante wäre die Dachfläche mit Modulen überfrachtet. Bezüglich des Einbaus eines Batteriespeichers schlägt das Ingenieurbüro für beide Varianten einen 7,7 Kilowattstunden Batteriespeicher vor. Dieser würde rund 8400 Euro kosten. Die Wirtschaftlichkeit eines Speichers würde sich auf 20 bis 30 Jahre, je nach Nutzungsverhalten, belaufen, was dem Bauausschuss als eine zu lange Zeit erschien. Einstimmig beschloss der Gemeinderat auf dem Dach des Feuerwehrhauses mit Wohnungen eine Fotovoltaik-Anlage mit 9,9 Kilowattpeak zu installieren. Ein Batteriespeicher soll nicht eingebaut werden, jedoch soll in der Planung eine Anschlussmöglichkeit für einen Speicher berücksichtigt werden. Der Einbau eines Batteriespeichers könnte nach Aussage von Bürgermeister Alfred Lantenhammer (CSU/FW) und dem Ingenieur Ossner auch eine Vorbildfunktion haben.ann