Schwindegg – Zum zweigleisigen Bahnausbau Markt Schwaben – Ampfing im Bereich der Gemeinde Schwindegg läuft noch bis Freitag, 14. Mai, ein sogenanntes Scoping-Verfahren. Damit soll ermittelt werden, wo im Bereich der Gemeinde Schwindegg entlang der Trasse eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt wird. Das Scoping ist ein öffentliches Verfahren, und alle Bürger, Gewerbetreibende und öffentliche Stellen können sich an dem Verfahren beteiligen, sofern sie vom Bahnausbau betroffen sind.
Bürgermeister Roland Kamhuber (CSU) appelliert an die Bürger, ihre Sorgen und Nöte jetzt mitzuteilen. „Die Öffentlichkeit ist gefordert, da Einwendungen von Privatpersonen juristisch großes Gewicht haben“, sagt Kamhuber. Die Prüfung beträfe beispielsweise auch Lärmemissionen von Baustellen oder Zügen.
Die Umweltverträglichkeitsprüfung ist der erste Schritt auf dem Weg zum Planfeststellungsverfahren. Laut Kamhuber hat die Gemeindeverwaltung die Schwerpunktthemen „Lärmschutz“ und „Bahnübergang Allersheim“ an einen Juristen übergeben. „Die Gemeinde kann nicht stellvertretend für die Bürger und Unternehmer pauschal eine Stellungnahme abgeben. Es gilt: je mehr sich melden, umso besser.“ Stellungnahmen können schriftlich beim Eisenbahn-Bundesamt, Arnulfstraße 9/11, 80335 München oder per E-Mail an: Scoping-ABS38@eba.bund.de abgegeben werden. sn