Waldkraiburg – Die Waldkraiburger Firma Netzsch beteiligt sich mit qualifizierten freiwilligen Umweltleistungen bis Anfang 2024 am Umwelt- und Klimapakt Bayern. Dafür wurde der Pumpenhersteller von Umweltminister Thorsten Glauber mit einer Urkunde ausgezeichnet.
„Umwelt und Klimaschutz spielen bei Netzsch eine zentrale Rolle. Wir sind uns unserer sozialen und ökologischen Verantwortung bewusst“, betont Geschäftsleitungsmitglied und Direktor des integrierten Qualitätsmanagements Hans Vetter. Ziel sei es, durch Umweltfreundlichkeit und eine nachhaltig orientierte Wirtschaftsweise künftige Umweltbelastungen zu vermeiden. Als konkrete Maßnahmen hatte das Unternehmen zwei Projekte bei der Staatsregierung eingereicht: Zum einen wurde bei der Gasheizung im Werk II an der Geretsrieder Straße auf neue Umwälzpumpen umgestellt, zum anderen wurden die alten Neon-Lampen im Werk III durch moderne LED-Lampen ausgetauscht.
Beim Umwelt- und Klimapakt Bayern handelt es sich um eine Vereinbarung zwischen der Staatsregierung und der bayerischen Wirtschaft. Diese beruht auf Freiwilligkeit, Eigenverantwortung sowie Kooperation. Im Vordergrund steht die vorausschauende Vermeidung künftiger Umweltbelastungen und nicht deren Reparatur.
Neben den angeführten Modernisierungen hatte das Waldkraiburger Unternehmen im Werk II und III insgesamt 8500 Quadratmeter Industrie-Brachflächen in ökologisch wertvolle Blumenwiesen umgewandelt. Eine weitere Voraussetzung für die Teilnahme am Pakt war ein Zertifikat im Bereich Umweltschutz. Der Pumpenhersteller kann mit der ISO 14001:2015 Auszeichnung und der langjährigen Ökoprofit-Mitgliedschaft gleich zwei vorweisen. Als Gründungsmitglied der Initiative Blue Competence des VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) beweist das Industrieunternehmen zudem bereits seit vielen Jahren soziale und ökologische Verantwortung.