Töging – Bei strahlendem Wetter im Atrium der Comeniusschule gab es bei der Abschlussfeier nur strahlende Gesichter. Wie sollte es anders sein, nachdem ein wirklich verhextes Schuljahr zu Ende gegangen war und trotz widriger Umstände die Ziele erreicht wurden. Ein bisschen Wehmut kam auch auf, das Ende eines Lebensabschnittes weckt Erinnerungen und macht etwas bang vor der Zukunft.
Ersten Abschluss
in der Tasche
Das drückte Rektor Manfred Putz in seiner Begrüßung aus: „Ich spürte, ihr habt in letzter Zeit alles durch eine rosarote Brille betrachtet. Nun kommt auch die Zeit, die rosa Brille abzunehmen – langsam, stückchenweise, aber konsequent.“ Er wies darauf hin, dass in den kommenden Monaten und Jahren sich Hindernisse auftun werden. „Aber du wirst es schaffen!“, ermunterte der Schulleiter seine Schüler. Und er wies darauf hin, dass ihre Klassen- und Fachlehrer sie bestens vorbereitet und ihnen den Weg geebnet hätten, „denn ihr habt schon einen erfolgreichen Abschluss in der Tasche.“
Schülersprecher Alex Janson wies darauf hin, dass in diesem Schuljahr doch so viel ausgefallen war, wo man doch erst gehofft hatte, dass es sich zum Schuljahresbeginn bessern würde. Er beklagte nicht nur den ausgefallenen Ausflug nach Berlin. Das Homeschooling hätte ebenso wenig Freude gemacht wie der Präsenzunterricht mit Maske.
Darüber klagten in ihren Abschlussreden auch die Klassenlehrer der 10. Klassen, Georg Glas und Stefanie Reitmeier, so wie Christian Scherff von der 9a. Dass man die Gesichtszüge im Unterricht nicht erkennen konnte, habe für sie die Kommunikation ungeheuer erschwert.
Aber sie hätten erkannt, dass die Schüler durch diese Probleme auch gewachsen seien. Sie hätten Verantwortung übernommen und selbst nach Lösungen gesucht. Jedem Lehrer sei anzumerken gewesen, dass trotz Pandemie in den Klassen eine harmonische Atmosphäre bestanden habe, die schließlich zum Erfolg geführt habe.
Auch aus den Reden der Klassensprecher war deutlich zu erkennen, dass ihnen der Abschied von ihren Lehrern und ihrer Schule gar nicht leicht falle. Sicher werden einige Schüler den Einladungen der Lehrkräfte folgen und bei gelegentlichen Besuchen von ihrem Weiterkommen berichten.
Alle 33 Schüler des
M-Zugs bestanden
Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst sprach namentlich der Verbandsbürgermeister aus Pleiskirchen und Winhöring die Anerkennung für die Leistungen aus und wünschte den Schülern für die Zukunft alles Gute. Alle 33 Absolventen des M-Zugs waren erfolgreich. Auch die Abgänger mit Quali erzielten gute Leistungen (siehe Umfrage unter den Schulbesten).