Auf alternativen Wegen zum Ziel

von Redaktion

Mittelschule Buchbach verabschiedet ihre Abschlussschüler mit einer kleinen Feier

Buchbach – „Uns kann man nicht beschreiben, uns muss man erleben“. Dieses Motto hat sich die Abschlussklasse der Mittelschule Buchbach gegeben. Keine große offizielle Abschlussfeier, sondern nur eine feierliche Zeugnisverleihung konnte zum Ende dieser erneut außergewöhnlichen Schulzeit in der Aula der Mittelschule Buchbach abgehalten werden. Feierlich war es trotzdem und Schulleiter Dr. Simon Dörr freute sich, dass erneut ein besonderes Schuljahr erfolgreich zu Ende gebracht werden konnte, auch wenn es nur mit einer feierlichen Zeugnisverleihung, statt einer großen Abschlussfeier vollendet werden kann.

Unmögliches wurde
möglich gemacht

Den Lehrkräften, die Unmögliches möglich gemacht haben, sprach er mit dem Zitat „Unmöglichkeit sei nur eine Möglichkeit, die man noch nicht bedacht hat“ seinen Dank aus. Gemeinsam mit den Schülern mussten sie viele neue und ungewöhnliche Wege gehen, damit der Schulabschluss gelingen konnte. Trotzdem konnte man auf den neuen Wegen auch viel profitieren, wie den IT-Ausstattungen und den Erfahrungen im Online-Unterricht.

Die Schule war gut vorbereitet und alles habe geklappt, sodass 29 Schüler, davon 24 Absolventen der Mittelschule Buchbach, die Schule verlassen können. 15 Schüler haben den Quali und acht Schüler den Mittelschulabschluss, darauf seien sie sehr stolz, so Dörr. „Nach diesem Jahr voller Einschränkungen könnt ihr nun endlich feiern, das habt ihr euch auch verdient, meinte der Schulleiter weiter.

Der Schulverbandsvorsitzende und Buchbacher Bürgermeister Thomas Einwang, der auch im Namen seiner Bürgermeisterkollegen Roland Kamhuber, Schwindegg, Andreas Lentner, Obertaufkirchen, und Stefan Högenauer aus Haag den Abschlussschülern gratulierte, bedauerte, dass erneut keine große Abschlussfeier stattfinden könne und die Verabschiedung nur in kleinem privaten Kreis möglich sei.

In der Krise auch
vieles dazugelernt

Der Abschluss der Schule, so Einwang, sei der Weg in einen neuen Lebensabschnitt und sie dürfen stolz sein, gemeinsam, trotz aller coronabedingten Widrigkeiten, ihr Ziel erreicht zu haben, von dem sie sich nicht haben abbringen lassen. In dieser Krise hätten sie auch viel dazugelernt, nicht nur das Wissen, das ihnen pädagogisch vermittelt wurde, sondern sie hätten die Erfahrung gemacht, dass es im Leben nicht immer so kommt, wie man es plant. Dass der geplante und gerade Weg nicht immer zum Ziel führe. Einwang wünschte ihnen, dass sie eine berufliche Perspektive finden, die ihren Stärken und Neigungen entspricht, dass sie begeistert und erfolgreich zeigen können, was in ihnen steckt, aber auch die Kraft und den Mut haben, in einer Sackgasse einmal umzukehren.

Launige
Reden

Die Elternbeiratsvorsitzende Nicole Rott beglückwünschte die Schüler und sprach den Lehrern den Dank im Namen der Eltern aus. Launische Reden hielten nicht nur die Klassenleiter Carina Auer und Andreas Walter, sondern auch die Schülervertreter Ariana Husic, Uschi Zerbin und Lukas Blaschke, die einiges aus dem Schulalltag ausplauderten und auch entsprechende Geschenke überreichten.

Höhepunkt der Feier war für die Schüler die Übergabe der langersehnten Abschlusszeugnisse, begleitet von einer Videopräsentation über jeden Schüler. Es folgten der Dank an die Schülerlotsen und die Ehrung der besten Abschlussschüler der Mittelschule: Uschi Zerbin, Sarah Bergmann und Johannes Kamhuber sowie Sabrina Broz aus der Praxisklasse.

Musikalisch wurden die Gäste eingestimmt durch das Klarinetten-Trio der Musikschule mit Julia Habermeier, Aruna Klingner und Lehrer Harry Fraunhofer. Gemeindereferentin Helga Ehses spendete allen Schülern den kirchlichen Segen zum Schulabschluss und wünschte den Abschlussschülern, dass jeder im Leben seinen Platz finde, an dem er gebraucht werde und er sich dabei glücklich und erfüllt fühle.

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