Unterreit – Der Vorstand des Dekanatsrates Mühldorf veranstaltete zum vierten Mal seinen Gottesdienst in Oberreith auf dem Gelände des Wildparks, das die Familie Mittermaier zur Verfügung gestellt hatte.
Dekan Franz Eisenmann verkündete zu Beginn das diesjährige Motto: „Lust auf Leben – Heute spür ich Dich.“ Es stamme aus einem Lied von Kati Stimmer aus Aschau, die sozusagen die „Inspiratorin des Gottesdienstes“ gewesen sei. Er hoffe, dass alle Teilnehmer auch „viel Lust am Leben spüren“.
In seiner Predigt ging der Neumarkter Dekan auf die Corona-Pandemie ein, vieles sei nicht möglich gewesen, auf vieles musste verzichtet werden. So sei auch das Zeltlager der Neumarkter Ministranten entfallen. Ersatz dafür seien Fahrten in den Bayernpark oder eben in den Wildpark Oberreith gewesen.
Eisenmann meinte weiter: „Wir müssen uns über die kleinen Dinge im Leben freuen – sei es ein Ausflug in einen Freizeitpark oder auf einen Berg, sei es eine halbe Stunde ohne Maske oder ein neuer Freund, eine neue Freundin“. Dazu schicke Gott den Menschen Engel, damit sie diese kleinen Schätze finden können. Die Vitus-Singers Neumarkt-St. Veit lieferten gute musikalische Beiträge wie etwa „Carpe diem“. In diesem Lied forderten sie ihre Zuhörer auf, die Stunden und den Tag zu nutzen, sich Zeit für Gottes Liebe zu nehmen und für die Zeit, die er uns gebe.
Eisenmann bedankte sich beim Vorstand des Dekanatsrates und seiner Vorsitzenden Christine Schmid für die Organisation. Schmid rührte zum Schluss noch die Werbetrommel für das Programm Elija (Evangelium leben in Jesu Auftrag), welches das Kreisbildungswerk für ehren- und hauptamtlich kirchlich Aktive anbietet.
Er wies auf den Vortrag des Theologen Wunibald Müller hin, der am 27. September, 19.30 Uhr, im Pfarrheim Ampfing stattfindet: „Der Letzte macht das Licht aus? – Lust auf morgen in der Kirche.“ hra