Mühldorf – Mit dem Thema „Digitalisierung im Gesundheitswesen“ und insbesondere der elektronischen Patientenakte hat die sich der Kreisverband der Frauen-Union Mühldorf befasst. Als Referenten konnte die Bezirksrätin Claudia Hausberger (in Vertretung der erkrankten Kreisvorsitzenden Barbara Fuchshuber) Christian Bredl, Leiter der TK-Landesvertretung Bayern, und den Vorsitzenden des Ausschusses für Gesundheit und Pflege, Landtagsabgeordneten Bernhard Seidenath, begrüßen.
Moralische Verpflichtungen
Klar ist: Digitale Daten bringen einen großen Schub im Gesundheitswesen. Bernhard Seidenath meinte: „Datenschatz und Datenschutz lassen sich verbinden. Wir sind deshalb moralisch verpflichtet, den Patienten diesen medizinischen Fortschritt auch zur Verfügung zu stellen“.
Christian Bredl von der Techniker Krankenkasse stellte die elektronische Patientenakte der Techniker Krankenkasse vor. Die Entscheidung und Kontrolle über die „ePA“ liegt allein in der Hand der Patienten.
Entscheidungen
in eigener Hand
Die Patienten können selbst bestimmen, ob und in welchem Umfang sie die „ePA“ nutzen möchten, welche Daten in der Akte gespeichert oder gelöscht werden sollen und welchem Behandler sie ihre Daten zur Verfügung stellen wollen. Aktuell kann dies per Smartphone oder Tablet verwaltet werden.