Alkoholisierter Österreicher missachtet Absperrung auf der A94

von Redaktion

Polizei stellt den „völlig uneinsichtigen“ 34-Jährigen – Zeugen zur Geisterfahrt gesucht

Erharting/Töging – Völlig uneinsichtig zeigte sich ein 34-jähriger Autofahrer aus Österreich, der in der Samstagnacht die Polizei beschäftigte, weil er falsch auf die Autobahn aufgefahren war. Diese war zu diesem Zeitpunkt bereits wegen eines Unfalls gesperrt.

Gegen 2.45 Uhr musste die A94 am Samstag zwischen den Autobahnanschlussstellen Mühldorf Nord und Töging in Fahrtrichtung Passau, wegen eines Verkehrsunfalls kurzzeitig vollständig gesperrt werden. Die Autobahnmeisterei Ampfing richtete an diesen Anschlussstellen eine deutlich sichtbare Absperrung ein.

Ein 34-jähriger Pkw-Führer aus Österreich missachtete laut Polizeibericht diese Absperrung und fuhr von der Bundesstraße 299 an der Anschlussstelle Mühldorf Nord links neben der Verkehrsinsel, wo der Verkehr aus Richtung München abfährt, auf den Autobahnast auf. Nachdem der Fahrer dieses „Hindernis“ überwunden hatte, fuhr er in Richtung München zur Unfallstelle weiter.

Eine sofort durch die Autobahnmeisterei verständigte Streife der Bundespolizei, die zur Absicherung des ursächlichen Verkehrsunfalles vor Ort war, nahm die Verfolgung des Pkws auf und konnte diesen kurz vor AS Töging anhalten. Eine Streife der Polizeiinspektion Mühldorf, die wegen des vorhergehenden Verkehrsunfalls noch vor Ort war, übernahm die weitere Kontrolle.

Bereits beim Öffnen der Fahrertüre schlug den Beamten starker Alkoholgeruch entgegen, heißt es in der Polizeimitteilung weiter. Im Fahrzeug befanden sich drei österreichische Staatsangehörige, die augenscheinlich, alle stark betrunken waren. Eine Atemalkoholmessung beim Pkw-Führer ergab einen Wert von über 1,1 Promille.

Aufgrund der starken Alkoholisierung ordnete die Staatsanwaltschaft Traunstein eine Blutentnahme und die sofortige Sicherstellung des Führerscheins des Fahrzeugführers an. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren sowie der Entzug der Fahrerlaubnis.

Die Vollsperrung der A94 musste daher bis zum Abschluss der Ermittlungen und dem Entfernen des Tatfahrzeugs, sowie dem Abtransport der völlig uneinsichtigen Mitfahrer aufrecht erhalten werden. Erst gegen 3.45 Uhr, konnte die A 94 in Fahrtrichtung Passau wieder frei gegeben werden.

Zeugen beziehungsweise Verkehrsteilnehmer, die durch die „Geisterfahrt“ auf dem Autobahnast des österreichischen Pkws behindert oder gefährdet wurden, werden gebeten, sich bei der Polizei unter 08631/3673-310 zu melden.je

Artikel 7 von 11