Engelsberg – Nun ist es so weit: Das Gebäude im Begegnungspark Inhausen wird errichtet. Der „obligatorische“ Spatenstich dazu fand kürzlich statt. Zweiter Bürgermeister Hans Bauer begrüßte die geladenen Gäste, unter anderem Landtagsabgeordneten Dr. Peter Ramsauer, Architekt Hans Romstätter, Pfarrer Hans Speckbacher und Altbürgermeister Hermann Abel, den ehemaligen Bürgermeister Andreas Stadler und die Vertreter der am Bau beteiligten Firmen sowie die Bauhof-Mitarbeiter und die Gemeinderäte.
Treffpunkt
für Jung und Alt
Der Begegnungspark Inhausen, so Hans Bauer, ist ein wichtiges Projekt für die Gemeinde Engelsberg. Er soll Treffpunkt für Jung und Alt werden, für Ortsgruppen und Verbände und den Zusammenhalt fördern. Damit solle auch ein Signal an die Jugend gesetzt werden, Sport zu treiben und sich zu treffen. Der Sportplatz ist nun so weit fertiggestellt, so Bauer. Im Begegnungspark gibt es zwei Bauherren, der TuS und die Gemeinde Engelsberg.
Im November 2019 wurde dem Gemeinderat ein Grundkonzept zum Begegnungspark vorgestellt, dann wurden auch Förderprogramme aufgetan und Anträge dazu gestellt. Der Bewilligungsbescheid kam im Dezember 2022 und anschließend auch die Baugenehmigung durch das Landratsamt. Abschließend bedankte sich Bauer für die Unterstützung durch die Herren Ramsauer und Romstätter und bei Pfarrer Hans Speckbacher für seinen Einsatz bei den Grundstücksverhandlungen. Er bedankte sich auch bei den Verantwortlichen des TuS Engelsberg für die gute Zusammenarbeit.
Damit nahm Pfarrer Hans Speckbacher die Segnung des Projektes vor und berichtete vorher noch von den Verhandlungen. Grundstückseigentümer hier sei die Kirche und nicht die Pfarrgemeinde, so der Ortsgeistliche. „Es war ein hartes Ringen. Auch die Landwirtschaft braucht Grund, ebenso wie die Städte und Gemeinden“, so Speckbacher. Er finde das Projekt sinnvoll, weil es der ganzen Ortschaft für die Gemeinschaft zur Verfügung stehe. Wenn alle zusammenhalten und zusammen helfen und das Projekt damit beleben, dann wird es sicherlich sehr gut gelingen. Er wünschte einen unfallfreien Bau, damit am Ende ein schönes Ergebnis steht.
MdB Dr. Peter Ramsauer stellte kurz das Förderprogramm des Bundes vor, das Engelsberg zum Bau des Funktionsgebäudes erhalten werde: 500000 Euro sind bewilligt, die Gesamtkosten betragen 1,7 Millionen Euro. Dieses Geld sei gut angelegt, fand Ramsauer. Wichtig sei, dass auch der Bund die Gemeinden nicht alleine lasse. Soziale Kontakte werden in der digitalen Welt immer wichtiger. Junge Menschen brauchen einen Treffpunkt für Sport und Zusammensein. Er wünschte alles Gute und versprach, zur Eröffnung des Begegnungsparks wieder zu kommen.
Architekt Hans Romstätter sagte, dass diese Begegnungsstätte etwas ganz Besonderes sei, sonst würde der Bund dies nicht fördern. Das Gebäude mache nur vier Prozent der Gesamtfläche aus, er verwies damit auf Klimaschutz und die Nachhaltigkeit. Es war schon eine Herausforderung in der Planung, so der Architekt. Viele Entwürfe waren nötig, bis alles passte und nun ein multifunktionales Gebäude entstehe, nicht nur für den Sport. Romstätter fand es wichtig, dass man dafür sorge, dass Vereine eine Bleibe haben und zusammenkommen können.
Das Gebäude sei 28 Meter lang, zehn Meter breit und zweigeschossig, außerdem barrierefrei und behindertengerecht. Damit sei sicherlich eine Atmosphäre für ein gutes Miteinander geschafften.
Abschließend sagte Hans Bauer, dass man sich jetzt sehr freue, dass es losgeht, Ende nächsten Jahres soll das Gebäude fertiggestellt sein.