Ehrung für unermüdliches Engagement

von Redaktion

Stadt zeichnet ehrenamtlich tätige Mitbürger aus – unerlässlich für Vereinsleben

Mühldorf – Sechs Personen, die sich durch außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet haben, hat Bürgermeister Michael Hetzl geehrt. Seinen Dank an sie verband der Bürgermeister mit dem Hinweis auf deren Leistung für Stadt und Gesellschaft. Ohne ehrenamtliches Engagement könnte das Vereinsleben in der gewohnten Vielfalt nicht aufrecht erhalten werden.

Ausgezeichnet wurden die geladenen Mitarbeiter von Vereinen und Institutionen im Restaurant „Wintergarten“ in Mühldorf mit einer Ehrennadel mit aufgeprägtem Stadtwappen, einer Urkunde und einer Flasche Sekt.

Zwei Personen
erneut ausgezeichnet

Zwei zu Ehrenden wurde vom Bürgermeister jedoch keine Nadel angesteckt: Erika Hora vom TSV und Burkhard Schröder vom Förderverein Jugendzentrum M24. Die Nadel wird an jede Person nämlich nur einmal verliehen und die beiden Genannten wurden aufgrund ihres Engagements zum wiederholten Mal geehrt, sind also schon im Besitz einer Nadel.

Ausgezeichnet wurden außerdem Wolfgang Wageneder von der königlich privilegierten Feuerschützengesellschaft, Herbert Gölkel vom Bogensportclub (BSC), Jürgen Cotte-Schönberger vom Pfarrgemeinderat St. Pius X. und – in Abwesenheit – Johannes Trä vom BRK-Kreisverband.

Letzterer konnte aufgrund einer Geschäftsreise nicht anwesend sein und hatte seine Auszeichnung bereits eine Woche zuvor erhalten, wie Bürgermeister Hetzl mitteilte.

Vorsitzende bzw. Vorstandschaftsmitglieder der jeweiligen Vereine und Institutionen, die die Mitglieder zur Ehrung vorgeschlagen hatten, stellten diese und deren Arbeit im Rahmen einer kurzen Laudatio vor.

Musikalisch eingeleitet worden war der Abend vom Duo „Guitar Buddies“ mit Fritz Körber und Martin Demmelhuber.

Claudia Hausberger, Vorsitzende des Fördervereins Jugendzentrum, führte aus, dass Burkhard Schröder, der bereits einmal für sein Engagement in der Evang.-Luth. Kirchengemeinde geehrt worden sei, in seine Arbeit im Förderverein viel Fachwissen aus seiner früheren beruflichen Tätigkeit als Lehrer und Rektor am Förderzentrum in Waldkraiburg einbringe.

In seiner Arbeit mit den Jugendlichen habe er daher auch immer Integration und Inklusion im Blick. Seit 2006 ist Schröder stellvertretender Vorsitzender, elf Jahre lang war er zusätzlich Schriftführer.

Die Laudatio für Erika Hora, die ebenfalls früher schon für ihr Engagement im TSV ausgezeichnet worden ist, hielt dessen Vorsitzender Stefan Schörghuber. Hora diente demnach dem Verein 40 Jahre lang als Kassier und war über 50 Jahre Übungsleiterin für Gymnastik.

Inntalia-Garde ins
Leben gerufen

Auf ihr Engagement seien seinerzeit die Gründungen einer Mädchengymnastik- und später einer Damengymnastikgruppe zurückgegangen. Außerdem habe sie eine Prinzengarde ins Leben gerufen, die heutige Inntalia-Garde.

Wolfgang Wageneder habe bei den Feuerschützen über 30 Jahre lang die Standaufsicht übernommen, führte Schützenmeister Sven Parnet aus. Acht Jahre lang habe er die Vorderlader-Abteilung geleitet und 33 Jahre lang sei er als Vorderlader-Referent für den Schützengau tätig gewesen.

Außerdem gehöre er seit 1998 dem Vereinsausschuss an und sei seit 2008 Kommandant der Schützenkompanie, für die er etwa 120 Einsätze organisiert habe.

Für den BSC trat Schatzmeister Fabian Kolm ans Rednerpult. Er attestierte Herbert Gölkel großen Verdienst an der positiven Mitgliederentwicklung und dem sportlichen Erfolg des Vereins.

Gölkel sei Pressesprecher des BSC, betreue das Freigelände, organisiere Veranstaltungen, sei als Jugendleiter und Trainer aktiv gewesen, ebenso als Kassenprüfer, engagiere sich im Ferienprogramm und habe die Homepage des Vereins erstellt.

Pfarrgemeinderatsvorsitzende Karen Huber würdigte das Engagement von Jürgen Cotte-Schönberger für Bücherei und Pfarrgemeinderat und als Kirchenpfleger.

Für die Stadtkirche gehöre er dem Haushalts- und Personalausschuss an, sei Verbundspfleger und verantwortlich für die Internetseiten der Stadtkirche sowie ihren Pfarreien und Kitas. Außerdem habe er jeweils acht Jahre lang die Ämter des Schriftführers und des 2. Vorsitzenden betraut.

Engagement beim
BRK-Kreisverband

Das vielfältige Engagement von Johannes Trä für den BRK-Kreisverband umriss Bürgermeister Hetzl: seit 1993 Mitglied der Bereitschaft, zeitweise auch deren Leiter, jeweils mehrere Jahre im Sanitätsdienst tätig, Katastrophenschutzbeauftragter und Fachdienstleiter „Information und Kommunikation“.

Im BRK-Kreisverband sei Trä 1. Vorsitzender und 1. stellvertretender Vorsitzender gewesen und gehöre heute noch dem Vorstand als berufene Persönlichkeit an.

Artikel 10 von 11