Heldenstein – Nach einem fulminanten Neujahrskonzert trafen sich kürzlich die Mitglieder des Musikvereins Heldenstein im Alten Wirt in Heldenstein. Für die musikalische Untermalung sorgte an diesem Abend die „Mettnmuse“, eine Gruppe von vier Holzbläsern aus den Reihen der Blaskapelle.
Vorsitzender Andreas Hartmetz begrüßte in einer vollen Gaststube neben den zahlreichen Mitgliedern den Zweiten Bürgermeister Rupert Müller, Diakon Josef Breiteneicher, den Alt-Bürgermeister Josef Müller, Altvorstand Ernst Reinthaler, den Ehrenkapellmeister Rupert Hansmeier und die Ehrenmitglieder Franz Oberloher und Peter Lindlmaier, sowie die musikalischen Leiter der Kapellen.
Nachwuchs wird weiterhin gesucht
Hartmetz berichtete, dass nun 294 Mitglieder im Musikverein sind, davon 64 aktive Musiker. Ebenso gab er einen kurzen Rückblick über das vergangene Jahr und die zahlreichen Feste, die gefeiert wurden. Aktuell stehen für den Musikunterricht vier Lehrer zur Verfügung. Diese geben sowohl Einzel-, als auch Gruppenunterricht.
Nachdem der Kassier Jürgen Oberloher über eine positive Entwicklung in der Vereinskasse berichtete, durften die Kapellen einen Überblick über ihre Arbeit geben. Hier begann Günther Pilzweger, Kapellmeister der Oktoberfestkapelle „Die Heldensteiner“. Im vergangenen Jahr durften sie einige Volksfeste spielen und 18 Tage auf der Wiesn sein. Trotz personeller Veränderungen freuen sich die 33 Musiker auf die kommende Saison. Ebenso freut sich die HeuBodnBlosn unter Leitung von Michael Huber auf die vielen Feste, die sie begleiten dürfen. „Am schönsten ist es, vor der Haustür zu spielen“, merkte Huber an.
Auch die Blaskapelle Heldenstein war im vergangenen Jahr sehr aktiv und konnte der Gemeinde, laut ihrem Leiter Korbinian Kebinger, bereits beim Neujahrskonzert zeigen, wie gut sie sich auf das kommende eingestimmt haben. Die Blaskapelle wird auch in diesem Jahr häufig auf der Bühne zu sehen sein und freut sich, wie alle Kapellen, über Nachwuchs.
Die Jugendkapelle „Let´s Fetz“ und die Bläserklasse waren im vergangenen Jahr fleißig und haben viel geprobt, was sie bereits beim Neujahrskonzert unter Beweis stellen konnten. Die Leiterinnen Sabrina Hötzl und Maria Hartmetz formen aus den jungen Talenten richtige Musiker. Aber nicht nur die Musik stand an diesem Abend im Vordergrund. Es wurden fünf Mitglieder geehrt, die bereits seit 50 Jahren im Musikverein Mitglieder sind: Walter Müller, Sebastian Völkl, Richard Zintl, Franz Müller und Georg Stöckl.
„Musik hat mehr, als man mit Sprache ausdrücken kann. Musik hat, was der Seele guttut. Schee, dass so viele Jugendgruppn gibt, wo man spürt, wie begeistert die sind. Ihr macht der Gesellschaft a Freud“, lobte Vereinsmitglied und Diakon Josef Breiteneicher die Musiker.
Nach dem offiziellen Teil der Versammlung saß man noch gemütlich zusammen und lauschte der Mettnmuse. kl