Buchbach – Mit dem symbolischen Spatenstich haben die Bauarbeiten für den neuen Bauhof nun offiziell und pünktlich begonnen. Bei der Begrüßung der Anwesenden durch Bürgermeister Thomas Einwang klärte dieser über die Geschichte des alten Bauhofes auf.
Das Gebäude aus den 1970er-Jahren sei inzwischen deutlich zu klein und nicht mehr auf dem Stand der Zeit, eine Ertüchtigung damit auch nicht mehr sinnvoll.
Schon in den 1990er-Jahren wurde das Grundstück für einen Neubau von der Gemeinde gekauft, für den eigentlichen Neubau fehlten jedoch zu dieser Zeit die notwendigen finanziellen Mittel. „Wir haben viel in die Schulsanierung und in den Bau der neuen Turnhalle investiert“, so Einwang, denn das „hatte damals nun mal Priorität“.
Jugendtreff ist
Teil des Konzepts
Die Entscheidung, das „Projekt Bauhof“ erneut anzugehen, sei 2020 gefallen. In enger Abstimmung mit den Bauhof-Mitarbeitern sei der Bedarf ermittelt worden, zudem wurden Bauhöfe anderer Gemeinden besucht, um sich dort Anregungen und Lösungsvorschläge zu holen.
Dabei wurden auch unterschiedliche Modelle für einen neuen Bauhof im Marktgemeinderat intensiv diskutiert: So stand unter anderem der Plan im Raum, mit der Gemeinde Schwindegg einen gemeinsamen Bauhof zu bauen. Er sollte auf einem Grundstück in der Gemeinde Schwindegg gebaut werden. Bürgermeister Thomas Einwang sah damals viele Synergieeffekte, doch der Gemeinderat wollte den Bauhof mehrheitlich lieber in Buchbach haben.
Es folgten die Planungsphase, das Stellen der erforderlichen Anträge und der Erhalt der Genehmigungen, die Ausschreibungen sowie die Vergabe der Aufträge für die Realisierung des Neubaus.
In dem neuen Gebäude werden auch Räume für Jugendliche geschaffen, die sich dort treffen können. Die Jugendlichen sollen dort aber nicht sich selbst überlassen bleiben. Zudem entstehen dort Vereinsräume fürs Beachvolleyball mit Nebenräumen.
Rohbauparty für
5. Oktober geplant
Bürgermeister Einwang dankte allen Beteiligten für ihre bereits geleistete Arbeit für dieses Projekt und wünschte sich einen planmäßigen und zügigen Baufortschritt. Wichtig ist Einwang auch, dass die Bauarbeiten „kosten- und zeitrahmenkonform und vor allem unfallfrei“ laufen werden. Mit den ausführenden Firmen wurden beispielsweise extra Anfahrtswege festgelegt, sodass durch die Baufahrzeuge der Schulweg der Kinder möglichst nicht beeinträchtigt wird – auch hier stehe Sicherheit an oberster Stelle.
Sowohl die Bauplaner als auch die Baufirmen freuen sich, das Projekt regional hier realisieren zu dürfen. Für den 5. Oktober ist die erste Veranstaltung im neuen Bauhof geplant: Wenn die Bauarbeiten wie geplant durchgeführt werden können, findet dort eine Rohbauparty statt.