Ampfinger Heimathaus startet in neue Saison

von Redaktion

Gegenstände aus dem täglichen Leben des vergangenen Jahrhunderts zu sehen

Ampfing – Seit 2001 arbeiteten viele Ehrenamtliche am ehemaligen Auerhaus, um es für die Öffentlichkeit als Heimathaus präsentieren zu können. Die Idee, ein Heimathaus einzurichten, entstand durch eine Ausstellung, die auf Initiative von Erna Hirdina 2001 im Ampfinger Pfarrheim unter dem Motto „Aus Großmutters Zeiten“ stattfand und bei der Bevölkerung auf reges Interesse stieß.

So reifte in einer Gruppe, bestehend aus vielen engagierten Helfern, die Idee, eine Sammlung von Gegenständen dauerhaft zu zeigen. Die Gemeinde Ampfing hat diesen Gedanken gerne aufgenommen.

Das jahrelang unbewohnte Haus des ehemaligen Kolonialwarengeschäftes Auer wurde für diesen Zweck als am besten geeignet befunden und zur Nutzung als Heimathaus zur Verfügung gestellt, ebenso wie über 7000 Euro für die Instandsetzung des Gebäudes.

Nach jahrelanger Arbeit konnte das Gebäude 2014 eröffnet werden. Im Ampfinger Heimathaus wird seither auf zwei Etagen alles aus Großmutters Zeiten präsentiert. In den einzelnen Räumen sind nach Themen geordnet überwiegend Gegenstände aus dem täglichen Leben des vergangenen Jahrhunderts zu sehen – manches noch in der Originalverpackung. Gezeigt werden die Bereiche Wohnen und Leben, Handarbeiten, Nähen und Kleidung, Brauchtum und religiöses Leben im Jahreskreis, Puppen, Puppenküchen und weiteres Spielzeug.

Darüber hinaus gibt es in dem Haus eine Sammlung mit heimischen Tieren und Vögeln sowie im Erdgeschoss den alten Kolonialwarenladen. Das Ampfinger Heimathaus lädt alle ein, Geschichte zu entdecken und auch zu erleben.

Das Heimathaus der „Isentaler Ampfing“ öffnet erstmalig wieder am Sonntag, 10. März, von 14 bis 17 Uhr in der Zangberger Straße 4a seine Türen für interessierte Besucher. Infos gibt es auch unter www.isentaler-ampfing.de. stn

Artikel 1 von 11