Mühldorf – Mühldorfs Stadträte haben in ihrer jüngsten Sitzung mit einer sogenannten Allgemeinen Vorschrift einstimmig sichergestellt, „dass der Unternehmer des Stadtbusses das Deutschland-Ticket akzeptiert, was er muss, und dafür auch Ausgleichszahlungen bekommt“, wie Bürgermeister Michael Hetzl (UM) einleitend erklärte. Verkehrsreferent Dr. Georg Gafus (Grüne) begrüßte die Vorschrift und fragte, warum der Stadtbus-Unternehmer, so die Beschlussvorlage, für 2023 keine Ausgleichszahlungen beantragt habe. „Warum, wissen wir nicht“, antwortete Hetzl. „Wir vermuten, dass die Zahlungen nicht im Verhältnis zum Aufwand stehen.“ Stadtbus-Unternehmer Christian Vorderobermeier wollte sich dazu auf Nachfrage der OVB-Heimatzeitungen nicht äußern. Auf weitere Nachfrage von Gafus erklärte Bürgermeister Hetzl, dass er beim Unternehmer nachfragen wolle, wie viele Nutzer des Deutschland-Tickets es beim Stadtbus gebe.esc