Beach Soccer wird eigene Sparte und hofft auf Turnier in Waldkraiburg

von Redaktion

Mitgliederversammlung der VfL-Sparte Fußball – Gelungener Neustart nach Corona mit sportlichen Erfolgen

Waldkraiburg – Ein Heimspiel für die Sparte Fußball im VfL war die Mitgliederversammlung im gleichnamigen Lokal mitten im Jahnstadion. Vorsitzender Francis Muchingile freute sich nicht nur über den sehr guten Besuch, sondern besonders über die weiterhin steigende Mitgliederzahl. Waren es 2022 noch 202, so stieg sie bis Anfang 2024 auf 348. Dazu stehen drei Trainer für die 40 Aktiven mit einem Durchschnittsalter von 26 Jahren zur Verfügung. Übernahmen aus der eigenen Jugendakademie und von Jugendlichen aus der Region haben 2023 zum hervorragenden zweiten Platz der ersten Mannschaft in der Bezirksliga geführt, die zweite Mannschaft kam nach dem Aufstieg in die A-Klasse auf den siebten Platz. Leider überschatteten Verletzungen und Rote Karten das vergangene Jahr, sodass man nun noch sechs Punkte bis zum rettenden Ufer braucht. „Ihr müsst euch nach einer guten Vorrunde jetzt beweisen“, forderte Muchingile auf. Stolz war er, dass ein Benefizspiel für die Erdbebenopfer in der Türkei sehr guten Erfolg gehabt habe. Der Stadt, den Technikern und Sponsoren sei er dankbar für die LED-Flutlichtanlage auf Haupt- und Trainingsplatz.

Nach dem Rücktritt von Jugendleiter Viktor Hornyak riskierte Wolfgang Singer den „Sprung ins kalte Wasser“. Man habe etwa 18 Trainer für 180 Kinder.

Eine große Neuigkeit gab Sebastian Schaumberger von den Beach Soccers bekannt: Man wird in Zukunft als eigene Sparte im VfL auftreten. Nach dem zehnten Platz in der deutschen Liga gewannen sie den Liga-Pokal. Mit Felix Widmann hat man sogar einen Nationalspieler in der Mannschaft, eine zweite Truppe soll mit um die bayerische Meisterschaft kämpfen und – mit Blick auf den ebenfalls anwesenden Bürgermeister Pötzsch – man spekuliere auf einen Beach-Soccer-Platz in der Stadt.

Von 109445 Euro Ausgaben und 116664 Euro Einnahmen konnte Kassenwart Rudi Gilcher berichten.

Eine angenehme Überraschung bereitete Birkan Altmer, der Betreuer der Zweiten Mannschaft, mit seinem Sonderbericht „Sport und Corona“: „Ende 2022 hatten wir nur einen Übungsleiter, keine 30 aktiven Fußballer, die Jugend war zerstört. Doch mit sinnvoller Planung und Struktur, klaren Zielen, guter Organisation und fleißigem Arbeiten konnten wir in zwei Jahren den schlafenden Riesen wieder wecken – und dazu brauchen wir weiterhin noch mehr fleißige Helfer.“fis

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