Heldenstein – Im Gasthaus „Alter Wirt“ in Heldenstein kamen die Jagdgenossen und Jäger zusammen. Georg Kamhuber begrüßte Bürgermeisterin Antonia Hansmeier, Zweiten Bürgermeister Rupert Müller sowie Jagdgenossen mit Austraglern und die Jägerschaft.
Jagdvorsteher Georg Kamhuber berichtete von einem insgesamt ruhigen und zufriedenstellenden Jahr für die Jagdgenossen. Der Abschuss wurde von den Jagdpächtern nicht ganz erfüllt.
Im Frühjahr ist wieder die Bestandsaufnahme zum Verbissgutachten. Hierzu wurde vom Vorstand ein Antrag auf einzelrevierweise Aussage beim Forstamt gestellt. Dieses Gutachten ist Grundlage für die Abschussplanung für die Jahre 2025 bis 2027. Zum Thema Kitzrettung wurde auf die Dringlichkeit hingewiesen, jetzt im Frühjahr die Jäger rechtzeitig vor der Mahd in Kenntnis zu setzen. Letztlich liegt die Verantwortlichkeit bei der Kitzsuche beim Bewirtschafter.
Es wurde ein neuer Jagdkataster erstellt. Der Jagdpachtschilling wird nach einstimmigem Beschluss der Versammlung zurückgelegt. Die beiden Jagdpächter Wilfried Portisch und Rudi Gruber berichteten von einem intensiven Jagdjahr. Die Beunruhigung im Revier nimmt immer mehr zu. Auch deshalb konnte der Rehwildabschuss nicht ganz erreicht werden. Ein größeres Problem stellt der Biber dar. Immer mehr Schäden im Bereich des Hartinger Baches treten auf, sodass eine Abschussgenehmigung durch das Landratsamt Mühldorf für Teilbereiche erteilt wurde.
Die Forststraßen sollten von den Grundanliegern von Ästen freigeschnitten werden, um das ungehinderte Befahren durch Traktoren, von Lkw für die Holzabfuhr oder auch im Notfall für Hilfsfahrzeuge zu ermöglichen. Für die allseits gute Zusammenarbeit dankte der Vorstand allen Beteiligten. Abschließend gab es noch ein geselliges Beisammensein. kl