Mettenheim – Die Jahresversammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft Gumattenkirchen fand in Ermangelung eines geeigneten Vereinstreffpunktes heuer zum zweiten Mal im Kreuzer-Stüberl in Mettenheim statt. Dafür bedankte sich der im Vorjahr wiedergewählte Vorsitzende Christian Schmid bei den Wirtsleuten herzlich. Er freute sich aber auch, dass mehr als 30 Mitglieder kamen, dazu Bürgermeister Josef Eisner, Altbürgermeister Stefan Schalk sowie der Gemeinderat Richard Obermeier, und damit ihr Interesse am Verein bekundeten.
Unter dem Wahlspruch „In Treue fest“ berichtete zunächst Schriftführer Konrad Huber über die traditionellen Veranstaltungen des Kalenderjahres 2023, wie beispielsweise die Schießwettbewerbe bei 11&1 in Neumarkt-St. Veit, das Gumattenkirchener Skapulierfest, das KSK-Sommerfest und die Feier zum Gründungsjubiläum der KSK Niederbergkirchen.
Der Redner appellierte im Namen des Vorstands an alle Kameraden, die nicht benötigten Vereinsuniformen zurückzugeben, da deren Neubeschaffung kaum möglich sei. Außerdem kündigte Huber an, dass die Kommunikation der Vereinsmitglieder jetzt per Whatsapp laufen solle und der Vorstand über einen eigenen Schaukasten für Aushänge am Feuerwehrhaus nachdenke.
Bereits beschlossene Sache war hingegen, den Mitgliedsbeitrag ab dem Jahr 2023 von 20 auf 30 Euro zu erhöhen. Gedacht wurde der im Vorjahr erfolgten Ehrung von 13 Kameraden für ihre 50-jährige und noch längere Zugehörigkeit zum KSK. Reservistenbetreuer Ludwig Koller ließ in seinem Beitrag das Schießjahr 2023/24 Revue passieren, das von der Ortsmeisterschaft bis zum Vereinswanderpokalschießen reichte. Dabei sei die KSK Gumattenkirchen stets gut vertreten gewesen und habe sich zudem als leistungsstark erwiesen, erklärte Koller stolz.
Im Anschluss erstattete Kassier Andreas Zulager seinen Bericht, wonach der Verein 4565 Euro an Einnahmen und 3299 Euro an Ausgaben verbuchte. Die schriftliche Erklärung der erkrankten Kassenprüferin Alexandra Spirkl verlas Bürgermeister Eisner. Da es keinerlei Beanstandungen an der Kassenführung gab, stand der Entlastung des Vorstands nichts mehr im Wege.
Im Weiteren informierte der Vereinsvorsitzende Christian Schmid über den nötigen Wechsel von der Sparkasse zur Raiffeisenbank Niederbergkirchen. Auch der von den Mitgliedern gewünschte Ausflug mit Bergmesse, die Fahrt zum Obersalzberg (mit der Mettenheimer KSK) sowie der Besuch im Militärmuseum Ingolstadt kamen zur Sprache.
Zu guter Letzt lud Schmid die Vereinsmitglieder zum Festsonntag und Kameradschaftsabend anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Feuerwehr Gumattenkirchen sowie zur Versammlung über das „Dorfgemeinschaftshaus“ ein. In seinem Schlusswort würdigte Bürgermeister Josef Eisner die Erfolge der Krieger- und Soldatenkameradschaft, der die Lösung kommunaler Probleme am Herzen liegt.kch