Theatergruppe boxt sich in den Frühling

von Redaktion

Komödie „Der Preisboxer“ kommt ab dem 23. März in die Arthur-Loichinger-Halle

Egglkofen – Mit einem lustigen bayerischen Schwank, an dem schon Generationen ihre Freude hatten, wird die Egglkofener Theatergruppe vor und nach der Karwoche ihr Publikum in der Arthur-Loichinger-Halle zum Lachen bringen. Unter der bewährten Spielleitung von Franz Mayrhofer laufen die Theaterproben für die bayerische Komödie in drei Akten „Der Preisboxer“ auf Hochtouren.

Schon bei den Proben, bei denen der Regisseur akribisch jede Geste und Mimik bis ins Kleinste einstudiert, ist die Freude der Spieler zu spüren. Mayrhofer kann sich dabei wieder auf seine erfahrenen Mitspieler verlassen, aber auch neue Mimen fügen sich bestens in das Stück ein.

In dem bayerischen Schwank geht es um den Pferdehändler Gustav Weixlbaum, der sehr gerne isst und trinkt, den aber seine Frau Lena lieber mit Gemüse und Wasser fithalten will. Um aber seiner Frau wenigstens ab und zu auszukommen, geht Gustav dreimal die Woche ins Boxtraining. Zumindest gibt er das vor. Aber rasch wird aus seiner „kleinen“ Notlüge ein Netz von Verstrickungen und Verwirrungen, denn es gibt wirklich einen sehr erfolgreichen Boxer „Weixlbaum“, über den immer wieder in der Zeitung berichtet wird.

Zunächst läuft es für Gustav noch gut, denn Frau Lena ist stolz auf ihren „Preisboxer“. Für Gustavs Freund Kasimir hingegen geht der Schuss nach hinten los. Denn seine resolute Frau Urschl will aus ihrem Mann auch einen Sportler machen, allerdings unter ihrer Anleitung. Als aber dann Tochter Liesl mit dem richtigen Preisboxer Weixlbaum auftaucht, wird es für Gustav eng. Mit urkomischem Geschick und mithilfe seines Freundes Otto, versucht sich der tollpatschige „Boxer“ aus der immer enger werdenden Schlinge zu befreien. Und dann taucht da noch plötzlich die Tänzerin Ninetta Serani auf. Da gerät Gustavs Lügenhaus vollkommen ins Wanken, denn Gattin Lena vermutet, dass die Tänzerin Gustavs heimliche Geliebte ist.

Ninettas eigentliches Interesse gilt jedoch Gustavs Sohn Gustl. Sie will sich von dem aushalten lassen. Gustl bietet seinem Vater an, für ihn einzuspringen, gegen Entgelt natürlich. So will er Ninettas Wünsche erfüllen. Nach etlichen Verwirrungen und Verwechslungen platzt der Schwindel dann doch. Gustav bleibt nur die Flucht.

Alle Anhänger und Freunde der Theatergruppe und die, die es noch werden wollen, dürfen sich freuen, wenn es ab Samstag, 23. März, in der Arthur-Loichinger-Halle wieder heißt: „Vorhang auf“ und die Besucher mit Vorstellungs-Gstanzln vom Theaternachwuchs begrüßt werden.

Die Aufführungstermine sind: Samstag, 23. März, Palmsonntag, 24. März, Ostersonntag, 31. März, Ostermontag, 1. April, Freitag, 5. April, jeweils um 19.30 Uhr in der Arthur-Loichinger-Halle. Karten sind im Vorverkauf bei der Bäckerei Wagner aber auch an der Abendkasse erhältlich. Für die Bewirtung in der Halle sorgt das Team der Theatergruppe. nz

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