17 Kinder können derzeit nicht betreut werden

von Redaktion

Entscheidungen der März-Sitzung des Engelsberger Gemeinderates

Engelsberg – In der jüngsten Gemeinderatssitzung in Engelsberg gab Bürgermeister Martin Lackner bekannt, dass der Auftrag für die Flachdachabdichtung im Begegnungspark Inhausen zum Preis von 14165 Euro vergeben wurde. Zum anderen berichtete Lackner von der Kinderkrippe, bei der es eine Planänderung gab. Hier sagte er, dass nun zusätzlich ein Bewegungsraum geschaffen werden wird, dies koste 40000 Euro mehr. Die Kostenschätzung liege dann bei 550000 Euro.

Lackner berichtete weiter, dass aktuell 17 Kinder mit Betreuungswunsch nicht betreut werden können. Es werden derzeit Lösungen erarbeitet, die in Zusammenarbeit mit der Pfarrei als Träger gefunden werden müssen. Er sei zuversichtlich, dass ab September die Betreuung funktioniere.

Weiter ging es in der Tagesordnung mit der Beratung über den Tekturplan zur Errichtung einer Lager- und Maschinenhalle mit Hackschnitzellager, Traktorgarage, landwirtschaftlicher Werkstatt und Heizungsraum auf dem Grundstück in Bankl 1. Dieser Plan lag bereits vor, nun verändern sich die Maße der Halle von 23 auf 23,5 Meter Länge und von 6,10 auf 6,60 Meter Breite. Dann wurde nach kurzer Diskussion einstimmig genehmigt. Einem Antrag auf Anbau einer Garage mit Terrassenüberdachung in Haider 1 wurde ebenfalls einstimmig entsprochen.

Der Antrag auf Erteilung einer isolierten Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes „Engelsberg“ zur Errichtung einer Wärmepumpe an der Fichtenstraße 15 wurde jedoch zurückgestellt, weil die Nachbarunterschriften fehlten. Diese Wärmepumpe steht direkt am Gartenzaun, also außerhalb der Bebauungsgrenze und ist schon recht auffällig, so Gemeinderat Franz Gsinn (Freie Wähler).

Dann wurde im Gremium über die Änderung beziehungsweise Neufassung der Geschäftsordnung der Gemeinde Engelsberg diskutiert. Hier ging es um die Einführung eines elektronischen Ratsinformationssystems und um die Einführung digitaler Bekanntmachungsmöglichkeiten. Dabei ging es um das Amtsblatt, das ab April nicht mehr in den Briefkästen der Gemeindebürger eingeworfen werde, sondern man sich über die Gemeinde-App die Informationen holen kann. Auch Sitzungsprotokolle können künftig heruntergeladen werden. Im nächsten Amtsblatt, das noch „auf Papier“ erscheinen wird, werden die Bürger darüber informiert, dass dieses Amtsblatt dann künftig „digital“ ist.

Man werde aber noch einige Exemplare des Amtsblatte ausdrucken, die dann im Rathaus aufliegen. Gemeinderat Rupert Vorportner (FW) gefiel das nicht, weil das für ältere Leute eher schlecht sei. Zweiter Bürgermeister Hans Bauer (UBL) sagte, dass dies jedoch eine enorme Vereinfachung und Einsparung sei. Ihm sei klar, dass es Leute gibt, die noch keine Computer beziehungsweise Internet haben. Man solle aber nicht zweigleisig fahren, so Bauer, irgendwann müsste man eben umstellen, viele Gemeinden hätten das schon gemacht. Mit einer Gegenstimme wurde diese Änderung genehmigt.gg

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