Nach 43 Jahren: Ära Eisner ist zu Ende

von Redaktion

Sepp Sperr zum neuen Vorsitzenden der „Isentaler“ Ampfing gewählt

Ampfing – Man konnte es kaum glauben, aber nach 43 Jahren legt Vorstand Georg Eisner sein Amt als Vorsitzender des Trachtenvereins Ampfing nieder. „Irgendwann ist die Zeit gekommen, an der man aufhören sollte“, so Georg Eisner zu seinem Entschluss. Bei den anstehenden Neuwahlen wurde die Vorstandschaft komplett erneuert. Sepp Sperr wurde einstimmig als neuer Vorsitzender gewählt. Ihm zur Seite steht Adi Pointl als Zweiter Vorsitzender.

Plus in der
Vereinskasse

Das Amt der Schriftführerin übernimmt Stilla Lechner und als Kassier bleibt Martin Müller der Vorstandschaft erhalten. Als seine Stellvertreterin wurde Karin Striehn gewählt. Als Zweite Schriftführerin fungiert Otti Gantenhammer, die auch das Amt der Jugendleiterin übernimmt. Zweite Jugendleiterin ist Sarah Eder, Trachtenwartin bleibt Anni Eisner und als Fähnriche stellen sich Michael Klust und Josef Eisner zur Verfügung. Durch die Versammlung wurden Annemarie Wieser als Vertreterin der Theatergruppe und Gerlinde Aumann als Sprecherin des Heimathauses bestätigt.

Vor den Wahlen gab es durch Georg Eisner einen kleinen Rückblick über das vergangene Jahr. Kassier Martin Müller konnte über viel Bewegung in der Kasse berichten. Dennoch sprang für die „Isentaler“ ein Plus von knapp 1150 Euro heraus.

Jugendleiterin Otti Gantenhammer erzählte stolz, dass ihre Kindergruppe aus derzeit 22 Kindern besteht, nachdem es wegen Corona schlecht bestellt war um die Gruppe. Die Proben finden jeweils dienstags von 18 bis 19 Uhr im Haus am Marktplatz 15 statt. Insgesamt standen 26 Proben auf dem Programm, bei denen sie meist durch Sepp Sperr mit der Ziach unterstützt wird.

Es gab Sonderproben fürs Preisplatteln, und in der Gebietsgruppe ist Anja Obermaier sehr aktiv. Zum Schluss dankte sie allen, die sie unterstützen. Besonderer Dank ging an die Eltern, die bereit sind zum Mitfahren und Mithelfen. Dazu ging auch eine Aufforderung an alle Anwesenden, wer möchte, kann gerne jederzeit bei der Unterstützung in der Jugendarbeit helfen. Gerlinde Aumann, Sprecherin des Heimathauses, sprach von einem Museum der nicht üblichen Art. Es sei nicht einfach, die Leute für das zu begeistern, was früher war. Der wichtigste Punkt ihres Teams ist die Instandhaltung des Hauses. Und dieses Jahr ist geplant, das zehnjährige Bestehen des Heimathauses am 4. Mai zu feiern.

Annemarie Wieser sprach als Vertreterin der Trachtengruppe von einer Herausforderung, das Theater in die Schweppermannhalle zu verlegen. „Wir haben junge Spieler, die gerne spielen möchten und haben das dort mit Spiel, Bewirtung und Schenke gut gestemmt. Es war ein tolles Erlebnis, und wenn man zusammenhilft, dann läuft es einfach“, so das Resümee von Wieser.

Trachtenwartin Anni Eisner berichtete von derzeit viel Arbeit. Diese besteht aus dem Umändern der Kleidung für die Kinder und es läuft auch ein Schneiderkurs für Röcki-Gewand. Ebenfalls erstellt sie zeitgleich die Trachtenordnung. Dazu bat sie für beides um Unterstützung bei den Anwesenden.

Auch der Pfarrer
bietet seine Hilfe an

Sepp Sperr berichtete über seine Arbeit aus dem Gauverband. In seinen Grußworten lobte Bürgermeister Josef Grundner das große Engagement im Verein. „Es liegt an Euch, ob ein Verein lebt oder nicht. Es ist schön, wenn mit der Tradition weitergemacht wird. Wir von der Gemeinde versuchen alles, um es in die richtige Bahn zu lenken. Wir wissen, wie wichtig das Ehrenamt ist“, so Grundner.

Auch Pfarrer Florian Regner wünschte der neuen Vorstandschaft alles Gute. „Für die Gemeinschaft seid Ihr ein wichtiger Verein“, so Pfarrer Regner, „und wenn Ihr Hilfe braucht, stehe ich gerne bereit“.

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