Sorge vor Kündigungswelle

von Redaktion

Diözese will Beitrag bei der Landjugend erhöhen – Vereinsausflug ins Pitztal

Ampfing – Großen Diskussionsbedarf gab es bei der Versammlung der Landjugend Ampfing. Grund war der Entwurf der Diözese, den Mitgliedsbeitrag bei Jugendlichen unter 18 Jahren von derzeit 14 Euro auf 29 Euro jährlich anzuheben. Bei den Über-18-Jährigen liegt der Beitrag bei derzeit 16 Euro. Beide Beiträge sind ebenfalls von der Diözese vorgegeben. Um etwas Geld in die Kasse zu wirtschaften, verlangt die Ampfinger Landjugend statt 16 Euro 18 Euro, damit zwei Euro in der Kasse bleiben. Sollte der Entwurf der Diözese durchgehen, bleibt erstmal nichts bei der Jugend.

Überschuss in
der Vereinskasse

Die allgemeine Meinung der Anwesenden: Der Beitrag würde zu hoch sein, was zur Folge haben wird, dass Mitglieder oder auch unterstützende Mitglieder eventuell kündigen werden. Auch Schüler und Studenten werden sich ihre Mitgliedschaft bei der Landjugend überlegen. „Das“, so Vorsitzender Denis Hübel, „könnte zur Folge haben, dass uns demnächst der Nachwuchs ausgeht.“

Überlegt wird jetzt, dass inaktive Mitglieder auf Fördermitglieder umgestellt werden sollen. Mit diesen Einnahmen würde die Landjugend das Geld so investieren, dass der Mitgliedsbeitrag für die aktiven Mitglieder dann nicht 29 Euro beträgt, sondern die Landjugend einen Teil davon übernehmen kann.

Weitere Fördermitglieder sollen angeworben werden. Eine weitere Überlegung ist, dass bei neuen Mitgliedern der erste Mitgliedsbeitrag durch die Katholische Landjugend übernommen wird.

Im September ist derzeit geplant, einen zweitägigen Vereinsausflug ins Pitztal in St. Leonhard zu unternehmen. Gebastelt werden wieder Osterkerzen, und auch die Aktion Minibrot wird wieder durchgeführt. Dazu ging ein großer Dank an die Bäckerei Greimel in Aschau, die dazu jedes Jahr die Minibrote kostenlos zur Verfügung stellt. Der Erlös aus dem Verkauf beider Aktionen wird jedes Jahr für einen guten Zweck gespendet.

Gut angenommen wurde eine Typisierungsaktion bei der Deutschen Knochenmarkspende. Für diese Aktion wurde die Ampfinger Landjugend für den Efeu- Förderpreis nominiert, derzeit liegt sie im Ranking unter den besten Drei. Die Sieger wurden jedoch noch nicht bekannt gegeben.

Durchgeführt wurde das Fußballturnier, und auch das Ferienprogramm stand wieder auf dem Terminkalender. Gut angenommen wurde der Jugendgottesdienst zusammen mit der Zangberger Landjugend. Gerne wird man dieses Angebot wiederholen.

Zur Weihnachtszeit gibt es den Nikolausdienst, und auch gemeinsam mit den Kindern wird aufs Christkind gewartet. Vorschläge und Ideen zur Weihnachtsfeier 2024 nimmt Vorsitzender Denis Hübel entgegen. Kassier Laura Kneißl konnte über einen Überschuss von über 1800 Euro in der Kasse berichten. Aktuell will sich die Landjugend am Starkbierfest des Stefanskirchner Burschenvereins beteiligen, es werden Ostereier bemalt, und die Fertigstellung der Osterkerzen ist noch Thema für die kommenden Tage.

Vorgestellt wurde die Arbeit der verschiedenen Arbeitskreise. Dazu können sich Mitglieder für die Arbeitskreise melden und sind dann zusammen mit dem Vorstand in der Planung und Organisation für die Aktion involviert. Insgesamt stehen dazu neun Arbeitskreise für Osterkerzen, Ferienprogramm, Minibrot, Warten aufs Christkind, Feste, Nikolausdienst, Gebet durch die Nacht, Fußballturniere und Nachwuchs zur Verfügung.

Und ein weiteres Fazit: Ohne Landjugend geht gar nichts mehr in Ampfing. Vielen Vereinen und Organisationen geht sie zur Hand und übernimmt vielfältige Aufgaben, ohne die Feste oder Veranstaltungen nicht laufen würden.

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