Winterblues ohne Chance

von Redaktion

Zweite große Zumba-Party in der Schweppermannhalle

Ampfing – Drei Stunden lang versuchten die gut 100 Tanz- und Zumba-Fans, darunter 25 Kinder, in der Ampfinger Schweppermannhalle mit den Choreografien der Instruktoren Schritt zu halten und die Hüften bei der Zumbaparty kreisen zu lassen.

Die Zumbaparty begann mit einem Choreografie-Workshop für 20 Zumba-Trainer. Von Jammer Lisa Viola aus Italien und Jammer Anita Kroiß aus Waldkraiburg wurden mit ihnen fünf neue Choreos für ihre Kurse einstudiert.

Am Nachmittag ging dann die Party los. Den Start machten die Kinder. Etwa 25 Buben und Mädels im Alter von vier bis zwölf Jahren konnten sich eine Stunde lang zu heißen Rhythmen austoben.

Anita Kroiß und ihre Trainerkollegen zeigten, wie es ging. Und wie man sah, hatten schon die Kleinen großen Spaß. Danach war eine kurze Pause angesagt, und die Jugendlichen und Erwachsenen tanzten und trainierten zu heißen Beats.

80 Erwachsene hatten sich angemeldet. Auch ein paar Männer trauten sich, mitzumachen. „Schön wäre, wenn der Sport noch mehr bei Männern auf Begeisterung stoßen würde, denn Zumba ist für jedermann, Jung und Alt“, sagte Kroiß.

Von der Showbühne aus blickte Anita Kroiß bei der von ihr und dem TSV Ampfing ausgerichteten Party in ein Meer verschwitzter, aber ungleich begeisterter Gesichter. Ohne großes Vorgeplänkel wurden die Partygäste in Sportklamotten und Turnschuhen ruckzuck in Stimmung gebracht. Dass Anita Kroiß und ihre Jammer ihr Handwerk verstehen, machte sich am nimmermüden Tanzvolk bemerkbar.

„Oft gehen die Leute vor der zweiten Hälfte einer Zumba-Party nach Hause, weil das schon sehr anstrengend ist. Hier haben aber fast alle drei Stunden lang durchgetanzt“, staunte sie und glaubt, einen entscheidenden Teil des Erfolgsrezeptes entschlüsselt zu haben: „Zumba ist Intervalltraining, und deshalb ist auch die Zusammenstellung der Playlist entscheidend.“

Natürlich waren alle zum Schluss restlos begeistert, und so ist bereits jetzt schon eine Neuauflage geplant. „Einmal im Jahr wäre toll. Am besten zum Frühlingsstart, damit die Leute wieder in die Gänge kommen und den Winterblues abstreifen“, sagt Kroiß.

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