Zangberg – 21 Jagdgenossen konnte Jagdvorsteher Josef Buchner zur diesjährigen Versammlung im Bürgersaal begrüßen. Er berichtete von den Aktivitäten im vorigen Jahr. Dazu zählte der Kauf von zwei Wildrettern, die Folienentsorgung und Bereitstellung von Straßenkies. Vermutlich aufgrund eines Wasserschadens sei der Stundenzähler am Sägespalter defekt, und dieser wird nun umgehend repariert. Franz Steinberger gab einen Kassenbericht. Hauptsächlich bedingt durch Reparaturen am Mulchgerät gab es ein Minus von rund 800 Euro. Dies wurde allerdings durch den jüngst überwiesenen Jagdschilling ausgeglichen, sodass man nunmehr über ein Guthaben von rund 4700 Euro verfügt. Da die Kassenprüfer Martin Huber und Martin Meyer keine Beanstandungen hatten, wurde die Vorstandschaft ohne Gegenstimme entlastet.
Bei der Diskussion über die Verwendung des Jagdschillings kam die Sprache auf den Kauf einer Kehrmaschine. Dafür wurde allerdings kein dringender Bedarf festgestellt, und somit wird im kommenden Jahr auf größere Investitionen verzichtet. Ebenso wurde festgelegt, dass die Ausleihgebühr für das Mulchgerät gleichbleiben soll, obwohl eine Unterdeckung bezüglich der laufenden Kosten vorliegt.
Jagdpächter Dr. Erich Loserth berichtete über das Revier, das sich im guten Zustand befindet. Bemerkenswert ist eine hohe Dachspopulation. Derzeit läuft die im dreijährigen Turnus stattfindende Erstellung eines Verbissgutachtens, welches die Grundlage für die künftigen Abschusszahlen bildet. Einige Jagdgenossen sprachen von großen Verbiss-Schäden, woraufhin der Jagdpächter Hilfe bei der Vergrämung versprach und ein natürliches Vergrämungsmittel auf Basis von Schafwolle empfahl.
Er stellte auch die abermalige Bereitstellung von Saatgut für Blühmischungen in Aussicht, aber die Entscheidung sei noch nicht gefallen. Für die Vergrämung von Krähen kann man nach der Aussaat auch Drachen in Form von Raubvögeln verwenden. Erste Versuche waren sehr vielversprechend.
Er bedauerte sehr, dass die Kurse für Jungjäger nicht mehr im Grünen Zentrum in Töging stattfinden können, obwohl sich die Zahl der Kursteilnehmer in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt hat. Es gingen keine weiteren Wünsche oder Anträge mehr ein und Jagdvorsteher Josef Buchner konnte die informative Sitzung beenden. hhr