Aufschwung nach der Pandemie

von Redaktion

Generalversammlung der Altschützen – Strammes Training bei der Jugend

Mettenheim – Ihre Generalversammlung erlebten die Mitglieder der ASG Mettenheim heuer im gut besetzten Restaurant beim Kreuzer-Wirt. Nicht allzu fern war ihnen die Erinnerung an die schwierige Pandemiezeit, der jedoch Aufschwung und Neuwahl 2023 folgten. Dabei setzten Schützinnen wie Schützen auf das bewährte Führungsteam um ihren Ersten Schützenmeister Stefan Sinnhuber. Die Erfolge bei den verschiedensten Schießwettbewerben und Veranstaltungen ließen nicht auf sich warten, worüber sich der Vorstand und die Ehrengäste der Jahresversammlung gleichermaßen freuten.

Konstante Mitgliederzahlen

Von Kontinuität ist laut Jahresbericht auch die Mitgliederzahl geprägt, die sich um die 170 Personen bewegt. Dazu gehören auch die langjährigsten Mitglieder Max Mooshuber, Alfons Hausberger (†) und Josef Gründl, die der Verein noch im Vorjahr ehrte.

Mit Verdienstnadeln für ihr überdurchschnittliches Engagement im Verein belohnt wurden außerdem die Zweite Schützenmeisterin Claudia Hohenberger (Bezirk), Sportleiter Christoph Schröder (Grün), Schriftführerin Michaela Kern (Silberne Gams) und Stefan Heimeldinger (Grün). Der Vorstand würdigte zudem das 25-jährige Jubiläum der ASG-Mannschaft, die in gleicher Grundformation seit ihrer Gründung aus Hans Hartinger, Maria Brunnhuber, Stefan Sinnhuber und Oliver Müller besteht.

Ab Herbst 2023 fanden dem Rechenschaftsbericht zufolge aller 14 Tage Schießabende statt. Daneben beteiligten sich die Altschützinnen und -schützen beispielsweise am Oktoberfestschießen, Gaudamenschießen in Niederbergkirchen und mit Fahnenabordnungen an der Fronleichnamsprozession, am Kirchenpatrozinium und Volkstrauertag.

Als Höhepunkt des Vereinsjahres wurde der von der Altschützengesellschaft zum wiederholten Male ausgerichtete Gauschützenball mit seinen 300 Teilnehmern gewertet. Dabei vertrat der frisch gekürte Gauschützenkönig Luftgewehr, Hans Hartl, seinen Heimatverein würdig. Weitere Gelegenheiten zur Präsentation des ASG Mettenheim ergaben sich beim Mühldorfer Schützen- und Trachtenzug, beim Volksfestschießen anlässlich der Josefifeier des Schützengaus Mühldorf und nicht zuletzt bei der gemeinsam gestemmten Großveranstaltung „23. Südtiroler Abend“ in der eigenen Gemeinde.

Ein wichtiges Ereignis in der vergangenen Saison stellte auch das Königsschießen mit 39 Vereinsmitgliedern dar, bei dem sich Frederik Seemann (Jugend), Ingrid Mayer (Auflage) und Christina Hohenberger (freie Klasse) jeweils die Krone sicherten. Beim 17. Mettenheimer Bürgerschießen 2024 kämpften 60 Mannschaften mit 229 Teilnehmern um Königsehren. Florian Malinowski wurde schließlich Bürgerschützenkönig, während bei den Mannschaften die Truppe von „König Ludwig“ (Florian Binsteiner, Ingrid Mayer, Florian Malinowski und Ludwig Wagmann) die Nase vorn hatte.

Zu guter Letzt lobte der Vereinschef die Gemeinde Mettenheim für ihre großzügige Jugendförderung von 1268 Euro allein im vergangenen Jahr. Im Gegenzug absolvierte die Jugend „ein strammes Programm“ während ihres Trainings am Montag ab 18.30 Uhr unter dem Ersten Jugendleiter Simon Streit, dessen Stellvertreter Bernhard Hummel und Sportleiter Peter Schröder, erklärte Stefan Sinnhuber zufrieden. Er dankte seinen Mitstreitern im Vorstand für den guten Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung, bevor die Sportleiter Christoph und Peter Schröder die Ergebnisse der Gau-, oberbayerischen und bBayerischen Meisterschaften offerierten sowie Jugendleiter Simon Streit vom Gaujugendschießen berichtete.

Tolle Leistungen
im Mühldorfer Gau

„Es rührt sich was – auch in finanzieller Hinsicht“, schickte Stefan Sinnhuber dem Kassenbericht von Hans Hartl voraus, an dem die Kassenprüfer Maria Brunnhuber, Georg Kolm und Reinhard Priller nichts auszusetzen fanden. Daher ging die Entlastung des Vorstandes ohne Probleme vonstatten.

Sehr anerkennend äußerte sich auch der Zweite Gauschützenmeister Reinhard Priller über die Leistungen der ASG Mettenheim im Mühldorfer Gau. Vor dem Hintergrund steigender Mitgliederzahlen betonte er: „Die Jugend in den Vereinen ist unsere Zukunft.“ Das bekräftigte auch Mettenheims Zweiter Bürgermeister Hans Schaumeier in seinem Schlusswort.

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