Kraiburg – „Rund ums Ei“ lautete diesmal das Motto beim Ostermarkt, den die Künstlergruppe vom Kraiburger Kulturkreis erneut organisiert hat. Die zweitägige Veranstaltung fand wieder im kleinen Saal vom Bischof-Bernhard-Haus am Marktplatz statt.
Viele künstlerisch verzierte Eier gab es dabei zu bewundern – und natürlich auch zu kaufen. Alle Aussteller zeigten dabei ihr Können in verschiedenen Variationen. „Das Ei – eines der Wunder der Natur“ wurde auch hier wieder deutlich. Etwa von kleinen Wachteleiern über die „normalen Hühnereier“ bis hin zu den großen „doppel-dotterigen“ Gänse- oder Enten- und sogar Straußeneiern – jedes war für sich ein Unikat an Farbenpracht oder kunstvoller Kreation.
So waren die Eier in vielfältigen Techniken bemalt, beklebt, geritzt oder in österlicher Textilkunst gestaltet. In Acryl- oder Ölmalerei und überwiegend in Aquarelltechnik sind bunte Landschaften, Tier-, Blumen- oder Ostermotive entstanden. Deckchen oder Osteranhänger klöppeln in Idria-Technik werden zu wunderbaren Unikaten – dank immenser Geduldsarbeit. Die Künstlergruppe mit Agnes Fischer, Doris Hanuschek, Hedi Köppl, Gundi Opitz, Uschi Scholl und Maria Zuck sowie weitere Aussteller boten ein großes Sortiment, das auch mit vielen Holzartikeln bestückt war. Klosterarbeiten – darunter auch Diademe oder Nadeln etwa für Bräute oder Kommunionkinder – ebenso auch Wachsstöckerl oder Kerzen sind Generationen übergreifend von der 83-jährigen Erika Höpfinger mit der jüngsten Helferin, ihrer elfjährigen Urenkelin Hanna, angefertigt worden.
„Schon in den ersten Stunden des Ostermarktes waren wir erstaunt über den guten Besuch“, freute sich das Organisationsteam um Gundi Opitz. So hatte die Künstlergruppe vom Kraiburger Kulturkreis wieder eine gelungene zweitägige Veranstaltung auf die Beine gestellt, die zahlreiche interessierte Besucher anlockte. Die „Römerzwergerl“ hatten dazu einen Kuchenverkauf organisiert. bac