Mettenheim muss Kita-Gebühren neu kalkulieren und anpassen

von Redaktion

Haushalt 2024 diskutiert und beschlossen – Kosten für Personal und Energie steigen

Mettenheim – Ein wichtiges Thema auf der jüngsten Sitzung des Gemeinderates waren die Haushaltszahlen. Kämmerin Marika Deißenböck stellte den Haushalt 2024 samt Anlagen schon in einer vorbereitenden Sitzung Ende Februar vor, so- dass die nachfolgende Beschlussfassung Anfang März im obersten Gemeindegremium zügig vonstatten ging.

Dem Bericht zufolge schließt der Verwaltungshaushalt mit 7797600 Euro ab und spiegelt die deutlich spürbaren, steigenden Personalkosten wider. Aber auch die Erhöhung der Haushaltsstellen wirkt sich in sämtlichen Strombereichen aus.

Gerade im Bereich Kindergarten stieg der laufende Aufwand (nicht nur beim Bau) enorm, sodass die Haushaltsstellen deutlich aufgestockt werden müssen. Deshalb ist eine neue Kalkulation der Kindergartengebühren in Planung und eine spürbare Erhöhung wie schon in der Nachbargemeinde Ampfing leider unausweichlich. Die Kommune wird außerdem durch die erhöhte Kreisumlage belastet, mit der sie zu kämpfen haben wird.

Der Vermögenshaushalt schließt mit 4239100 Euro ab. Hier schlägt der Beginn des Baus eines neuen Bauhofs und der Kauf eines Lkws zu Buche. Auch der Neubau des Feuerwehrhauses Mettenheim wird im Haushalt mit veranschlagt.

Durch Grund- und Grundstücksverkäufe kann die Gemeinde allerdings in diesem Jahr trotz der Investitionen Rücklagenzuführungen tätigen.

Das Investitionsprogramm, welches die Planung der Jahre 2025 bis 2027 berücksichtigt, wurde im Gemeinderat diskutiert und kritisch hinterfragt. So stellten sich die Sitzungsteilnehmer die Frage, inwieweit die Kommune die geplanten Aufgaben finanziell stemmen kann. Klar ist, dass daran die jeweiligen Haushaltsaufstellungen der kommenden Jahre angepasst werden müssen. kch

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