Mettenheim – Im Nachgang zum Bericht der Kämmerei auf der jüngsten Gemeinderatssitzung meldete sich ÜWG-Vertreter Florian Gaspar und ergänzte zu den bereits vorgestellten Investitionsansätzen die Sanierung der Mehrzweckhalle. Seine Fraktionskollegin Marianne Lazarus empfand sowohl die Anzahl der durch die Gemeinde verkauften Grundstücke als auch die Höhe der Verkaufssummen als „unrealistisch“. Dem setzte der CSU-Bürgermeister Josef Eisner seine Hoffnung entgegen, dass sich die Zeiten fürs Bauen wieder änderten. Auf alle Fälle dürfe nicht unter Wert verkauft werden, vielmehr sollte die Gemeinde auf bessere Angebote warten.
Als Nächstes ging es um die Vergabe zweier Stellplätze mit Schnellladepunkten auf dem Dorfladen-Parkplatz. Dabei setzte sich unter den Anbietern die ESB Südbayern als regionaler Partner durch und bekam alle 15 Stimmen vom Gemeinderat.
Heißes Thema waren dann noch einmal die zu erwartenden höheren Kita-Gebühren. Als Hintergrund dessen kamen die 100 Euro an staatlichem Zuschuss pro Kind zur Sprache, dem die Familien 20 Euro Gebühr zuschießen müssten. Mit rund 400 Euro lägen jedoch die Verpflegungskosten deutlich darüber. Der Gemeinderat einigte sich auf die Diskussion verschiedener Betreuungsmodelle auf seiner April-Sitzung.
Über den Start der kommunalen Verkehrsüberwachung beim ruhenden Verkehr an Wald- und Gewerbestraße informierte anschließend der Geschäftsstellenleiter Markus Krause. Danach werden die Fahrzeughalter bis Mitte März nur über ihr Fehlverhalten informiert, von da an werden die Verkehrssünder bei Verstößen zur Kasse gebeten.
Einen triftigen Grund, Dauerparker zu bestrafen, sah die ÜWG-Gemeinderätin Gertraud Schwarze auch auf dem Parkplatz am Dorfladen, der oft von Anwohnern zugeparkt wird. kch