Sammlung „Helft Wunden heilen“ wird ausgesetzt

von Redaktion

VdK-Jahresversammlung im Gasthaus Mooser in Walkersaich mit Ehrungen verdienter Mitglieder

Schwindegg – Im Gasthaus Mooser in Walkersaich fand die Jahresversammlung des Verbands der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Sozialrentner (VdK) statt. Schriftführerin Antonie Süßmeier verlas das Protokoll der vorherigen Sitzung, und der Vorsitzende Rudolf Hartinger blickte auf das vergangene Jahr zurück.

In einer Vorstandssitzung wurde beschlossen, die Sammlung „Helft Wunden heilen“ auszusetzen. Hartinger erklärte, dass die Sammlung eine mühsame Kleinarbeit sei, bei der die Sammler oft kritisiert würden, während an anderer Stelle viel Steuergeld verschwendet werde. Als Beispiel nannte er die „Maskenaffäre“.

Wie bisher werden Blumenschalen am Volkstrauertag in Oberornau, Obertaufkirchen, Schwindegg und Walkersaich niedergelegt. Veranstaltungen und Ausflüge werden nicht geplant. Die Mitglieder sind aufgerufen, sich an Veranstaltungen in den verschiedenen Orten zu beteiligen.

Die Mitgliederzahl ist seit dem vergangenen Jahr von 256 auf 282 gestiegen. Die Neumitglieder begrüßte Hartinger herzlich und freute sich, dass sie den Weg zu „Rat und Hilfe bei einer Institution fanden, die bei Sozialträgern, Krankenkassen und Politik anerkannt ist und durch ihre Fachkompetenz Gehör findet.“

Den Kassenbericht hielt Kassenwartin Brigitte Köglmeier. Obwohl die Kasse keinen großen Reichtum enthält, unterstützte der VdK eine alleinerziehende Mutter und Flüchtlinge aus der Ukraine mit einer kleinen Spende.

Informationen aus dem Kreisverband brachte das Mitglied des Kreisverbands, Peter Schmidberger, mit. Am 6. Juni wird eine neue Kreisvorstandschaft gewählt. Delegierte des Ortsvereins Schwindegg sind Rudolf Hartinger, Erika Lentner und Antonie Süßmeier. Die außerordentliche Wahl ist durch den überraschenden Rücktritt des Vorsitzenden Reinhart Zuck und seines Stellvertreters Josef Gerzabeck anberaumt.

Bürgermeister Roland Kamhuber sprach ebenfalls ein Grußwort. Er betonte, dass gelebte Solidarität den Ortsverband kennzeichne und freute sich über „das große Portfolio an Unterstützung und die Beratung für den letzten Lebensabschnitt.“ Er wies darauf hin, bei der Europawahl nicht den Populisten Raum zu geben. „Wir wollen nicht zurück in die Vergangenheit und zu den Trümmern“, sagte der Bürgermeister. sn

Artikel 1 von 11