Großer Trauerzug und Gottesdienst für Ehren-Kreisbrandrat Benedikt Weinbauer in Waldkraiburg

von Redaktion

Waldkraiburg – Als am Samstag Benedikt „Bene“ Weinbauer zu Grabe getragen wurde, schien es, als würde der Himmel weinen, denn Regen und dunkle Wolken lagen über der Stadt. Als Feuerwehrmann wie auch als Familienmensch und Freund zeichneten Benedikt Weinbauer sein großes Herz für Menschen und Tiere, seine Hilfsbereitschaft, sein Mut, seine Bescheidenheit, seine Besonnenheit und sein großes Wissen und seine Erfahrungen auch im Bereich der Feuerwehr aus. Am 10. März ist der beliebte Floriansjünger im Alter von 87 Jahren gestorben. Familie, Freunde, Weggefährten und Kameraden erwiesen ihm nun seine letzte Ehre. Um 12.15 Uhr startete vom Volksfestplatz aus ein Trauerzug (Fotos fib/Eß). Angeführt von einer Bläserabstellung zogen seine Kameraden und Kameradinnen von der Waldkraiburger Feuerwehr, Stadtoberhaupt und Stadträte, Politiker, Führungskräfte der Kreisbrandinspektion, Familie, Freunde und Bekannte zur Stadtpfarrkirche Christkönig. 52 Fahnenabordnungen der Feuerwehren des Landkreises Mühldorf begleiteten den Trauerzug. Auch die Partnerfeuerwehr aus Slowenien war nach Waldkraiburg gekommen, um Abschied zu nehmen und stellten die Ehrenwache. Der Trauergottesdienst wurde von Pfarrer Martin Garmaier geleitet. Nach dem Gottesdienst verabschiedeten sich Kameraden und Kameradinnen von Benedikt Weinbauer , indem an allen Feuerwehrfahrzeugen, die sich auf dem Sartrouville-Platz versammelt hatten, eine Minute lang die Martinshörner aufleuchteten und die Sirenen heulten. Die Beerdigung fand schließlich im kleinsten Familienkreis auf dem Waldfriedhof statt.Kirsten Seitz

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