Mühldorf – Beim Königsschießen der Schützengesellschaft Mößling konnte heuer eine Rekordbeteiligung verzeichnet werden. Fast 40 Jungschützen und Erwachsene traten zu diesem Traditionswettkampf an, bei dem die Regenten des Jahres 2024 ermittelt wurden. Der jeweils beste Schuss aus zwei 10er-Serien kam in die Wertung.
In der Jugend traten 16 Jungschützen mit Luftgewehr, Luftpistole oder Laser-Lichtgewehr an, um den Titel des Jugendkönigs zu erringen. Durchsetzen konnte sich nach einem spannenden Wettkampf der längste Schütze des Vereins Matthias Schrems mit dem Luftgewehr und einem sehr guten 46,1-Teiler knapp vor den beiden starken Mädels Anna-Maria Sperber und Ramona Groß.
Beim Wettbewerb um die Königswürde bei den Erwachsenen beteiligten sich Schützen und Schützendamen aller Altersgruppen mit dem Luftgewehr freihändig oder aufgelegt sowie mit der Luftpistole. Wie jedes Jahr wurden auch heuer wieder tolle Ergebnisse geschossen und es waren schon wirklich sehr gute Zehner nötig um vorne mitzumischen. Selbst der 12. Rang lag noch deutlich unter einem 100-Teiler, also einer 10,6. Insbesondere den Luftpistolenschützen war aber das Zehnerglück heuer nicht sonderlich gewogen.
Trotz eines Faktors für die Ergebnisse der Auflageschützen gingen in diesem Jahr die ersten drei Plätze an Auflageschützen – jeweils mit einer Maximalwertung von 10,9. Die Platzierungen auf dem Podium bringen die positive und rasante Leistungsentwicklung der Mößlinger Schützinnen und Schützen mit dem Luftgewehr aufgelegt zum Ausdruck.
Vorjahreskönig Peter Schillmaier holte sich mit einem 19,8-Teiler den 3. Platz und damit den Titel des Breznkönigs. Den zweiten Platz sicherte sich mit einem 14,4-Teiler Johanna Fliegner, die sich als Wurstkönigin über einen gut gefüllten Korb freuen konnte. Mit einem hervorragenden 9,0-Teiler errang Josef Bruckmaier den Titel des Schützenkönigs 2024 und stellte damit unter Beweis, dass man den Schießsport unabhängig vom Alter erfolgreich ausüben kann. Unter dem Applaus der Anwesenden erhielt er die wertvolle Königskette überreicht. Mit einer traditionellen gemeinsamen Brotzeit wurden die neuen Regenten gebührend gefeiert.