Vorsitzender Gerhard Hahnreich nach 33 Jahren verabschiedet

von Redaktion

Jahresversammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft Schwindegg mit Neuwahlen – Andreas Kellner übernimmt Vereinsführung

Schwindegg – Im großen Saal im Gasthaus Mooser in Walkersaich traf sich die Krieger- und Soldatenkameradschaft Walkersaich zu ihrer Jahreshauptversammlung. Der Vorsitzende Gerhard Hahnreich stellte mit dieser Sitzung altersbedingt sein Amt zur Verfügung. Ein letztes Mal als Vorstand blickte er auf das vergangene Jahr zurück.

Zur Zeit hat der Verein 73 Mitglieder. Es waren wenige Veranstaltungen in 2023. Die Fahnenabordnungen besuchten Beerdigungen, aber auch andere kirchliche Anlässe und den Volkstrauertag in Walkersaich und Schwindegg. Das Kriegerdenkmal wurde das ganze Jahr gepflegt und bepflanzt von Johanna Habermeier. Hahnreich bedankte sich dafür im Namen der KSK. Einige Mitglieder beteiligten sich an der Sternwallfahrt nach Zellbründl, einige besuchten das Schafkopfturnier der KRK Buchbach. Die Christbaumversteigerung der KSK war sehr gut besucht.

Den Kassenbericht gab Kassier Bernhard Sax. Nach Überprüfung der Kasse durch die Kassenprüfer Robert Denk und Julian Sieber konnte die Entlastung erteilt werden. Danach wurden die Neuwahlen durchgeführt. Nach 33 Jahren im Vorstand verabschiedete sich Gerhard Hahnreich. Bürgermeister Roland Kamhuber übernahm die Wahlleitung. Er würdigte das Engagement und die Verdienste von Gerhard Hahnreich. Für seinen langen ehrenamtlichen Einsatz wird er noch eine Ehrung von der Gemeinde erhalten. Per Akklamation wurden die Neuwahlen durchgeführt. Für die nächsten drei Jahre wurden einstimmig gewählt: Vorsitzender Andreas Kellner, Zweiter Vorsitzender Christoph Karl, Schriftführer und Kassier Bernhard Sax, Reservistenbetreuer Walter Weiß, Fähnrich Stefan Oberneder und als Fahnenbeiständer Jakob Lehner und Alfons Osner. Der neue Vorstand verabschiedete feierlich Gerhard Hahnreich als Ersten Vorstand. Ein Grußwort sprach Altlandrat Georg Huber. Darin erinnerte er an die Gefallenen und Verstorbenen des Krieges, die nicht vergessen werden sollen. „Wenn das wiederkäme, würde es großes Leid über die Bevölkerung bringen“, warnte er.sn

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