Bewerbung zum Niederwildprojekt

von Redaktion

Jahresversammlung der Jagdgenossen

Waldkraiburg – Kürzlich fand die Jahresversammlung der Jagdgenossenschaft Waldkraiburg-Pürten in der „Ebinger Alm“ statt. Dabei stand die Neuwahl eines Beisitzers an. Von den 14 Stimmberechtigten wurde der vorgeschlagene Jagdgenosse Manuel Kifinger einstimmig gewählt.

Jagdvorsteher Johann Strasser begrüßte auch Jagdpächter Oliver Wolf mit seinen Jagdhelfern. Schriftführer Manfred Halmbacher verlas das Protokoll und Anton Schreiner hatte im Kassenbericht einen guten Stand zu verzeichnen. Die Kassenprüfer Franz Harrer und Klaus Bachmaier stellten eine ordentliche Kassenführung fest, und der Kassier konnte entlastet werden. Bei den Gerätschaften waren keine Besonderheiten zu vermelden.

Es wurde ein Antrag für ein Verbissgutachten im Zeitraum 2020 bis 2024 gestellt. Das Forstamt, der Jagdpächter und die Vorstandschaft werden zeitnah eine Begehung im örtlichen Wald durchführen. Inzwischen hat die Verbissgutachten-Begehung bereits stattgefunden.

Jagdpächter Oliver Wolf informierte über die Abschusszahlen und über die personelle Veränderung bei seinen Jagdhelfern. Er bedankte sich bei den Jagdgenossen für die gute Unterstützung, insbesondere für den Anbau von Zwischenfrüchten im Spätsommer.

Um den Verbiss im Revier niedrig zu halten, ist dieser Anbau essenziell. Zudem gab Oliver Wolf bekannt, eine Bewerbung zum Niederwildprojekt für das heimische Revier beim Bayerischen Jagdverband einzureichen. Negativ aufgefallen ist dem Jagdpächter, dass es im vergangenen Jahr mehrmals Sabotagen an einigen Jagdfallen gegeben habe. Aufgrund dessen bat er um erhöhte Aufmerksamkeit. bac

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