Rattenkirchen – Bereits im Vorfeld war bekannt, dass die diesjährige Hauptversammlung durch das Ausscheiden einiger langjähriger und verdienter Vorstandsmitglieder eine neue Führung für die KSK bedeuten würde. Mit Adi Deißenböck, Ralf Kaindl, Herrmann Bauer und Jörg Steinberger legten gleich vier Vorstandsmitglieder ihre Ämter nieder und machten ihre Plätze frei. Teilweise über 40 Jahre, seit ihrer Bundeswehrzeit, lenkten diese KSK-Mitglieder den Verein strukturiert und ordentlich, sowie mit Herz und Verstand. Durch ihre Persönlichkeiten verliehen sie dem Ortsverein eine eigene Richtung und zeigten durch ihr immenses Engagement jederzeit, wie wichtig ihnen der Verein und dessen Aufgaben waren. Es war über Jahrzehnte auch ihnen zu verdanken, dass sich die KSK Rattenkirchen zu einem sehr wichtigen Bestandteil der Vereinslandschaft der Gemeinde entwickelt und sich stets rege an der Gestaltung des Dorflebens beteiligt hat. So war es bestimmt nicht leicht für den ausscheidenden 1. Vorstand Adi Deißenböck, als er seine letzte Jahreshauptversammlung der KSK in seiner Funktion als Vereinsvorsitzender eröffnete.
Nach der Begrüßung aller Anwesenden wurde die Tagesordnung bekanntgegeben, welche insgesamt zwölf Punkte umfasste. Dem folgte das Totengedenken der verstorbenen Mitglieder Hermann Stöckl (30.3.2023) und Andreas Schillhuber (26.10.2023). Danach fuhr der Schriftführer Georg Empl mit seinem Rechenschaftsbericht fort, gefolgt vom Bericht des Reservistenbetreuers Alber Oberloher. Dem anschließenden Kassenbericht von Kassier Hermann Bauer folgte die Stellungnahme der Kassenprüfer Franz Schreiner und Peter Edelfurtner, welche die ordentlich geführte Kasse und deren Richtigkeit bestätigten und folglich die Vorstandschaft entlasteten.
Der 1. Vorsitzende Adi Deißenböck hielt in seinem Tätigkeitsbericht nun Rückschau auf das zurückliegende Vereinsjahr. Neben dem alljährlichen Sonnwendfeuer war vor allem die 150-Jahrfeier ein herausragendes Ereignis. Er bedankte sich an dieser Stelle nochmals bei allen Reservisten, den Mitgliedern der übrigen Ortsvereine und der gesamten Bevölkerung, die zahlreich zu dieser Jubiläumsfeier erschienen sind.
Auch, dass der Volkstrauertag endlich wieder normal abgehalten werden konnte, hob er erfreut hervor. Sein Dank galt hierbei all den Sängern am Kriegerdenkmal und Jakob Oberloher für die Angabe der Messe. Mit einem kurzen Ausblick auf die anstehenden Termine im laufenden Vereinsjahr beschloss der Vorsitzende den Tätigkeitsbericht. Zu den nun folgenden Neuwahlen sagte der Vorsitzende, dass es nun durch das Ausscheiden einiger Vorstandmitglieder in der Vorstandschaft zu verschiedenen Neubesetzungen kommen wird.
Im Einzelnen erbrachte die Wahl folgende Ergebnisse: Neu als 1. Vorstand wurde Georg Empl in sein Amt berufen, welcher diese ehrenvolle Aufgabe von Adi Deißenböck übernahm. Simon Karrer steht ihm nun als 2. Vorstand bei, Ralf Kaindl übte dieses Amt bisher gewissenhaft aus. Als Kassier wurde Christoph Eulberg neu bestätigt und übt dieses Amt in Nachfolge von Herrmann Bauer zukünftig aus. Georg Linner übernimmt das Amt des Schriftführers neu. Reservistenbetreuer bleibt Albert Oberloher, als neu gewählte Beisitzer treten Peter Krause jun. und Heribert Schreiner mit in die Vorstandschaft ein, der langjährige Vorgänger Jörg Steinberger hat sein Amt niedergelegt. Peter Schreiner bleibt in seinem Amt als Beisitzer. Peter Edelfurtner und Franz Schreiner führen ihre Aufgabe als Kassenprüfer fort.
Im Verlauf der Jahreshauptversammlung wurden auch zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Verein geehrt.
Für jeweils 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Konrad Oberloher, Georg Utzinger, Josef Stellner sen. und Josef Stellner jun. geehrt. Für ihre zehnjährige Mitgliedschaft wurden Fabian Deißenböck, Sebastian Huber und Stefan Kaindl geehrt.
Der Ansprache des 1. Bürgermeisters Rainer Greilmeier, in welcher er sich bei den ehemaligen Mitgliedern der Vorstandschaft für ihre langjährige und wichtige Tätigkeit im Verein bedankte und den neugewählten Vorstandsmitgliedern viel Erfolg und Freude bei ihrer neuen Aufgabe wünschte, folgten Wünsche und Anträge der anwesenden Vereinsmitglieder. In seinem Schlusswort bedankte sich der 1. Vorstand für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und beendete die Sitzung ordnungsgemäß.