Ramadama im Regen

von Redaktion

Viele Helfer trotz schlechten Wetters

Neumarkt-St. Veit – Der Beginn des Ramadama in Neumarkt-St.Veit stand unter keinem guten Stern. Beginn war um 10 Uhr im Bauhof. Eine halbe Stunde vorher wütete ein Unwetter. „Wird bei dem Wetter überhaupt jemand kommen?“, befürchteten einige. Doch trotz Sturm und Regen erschien eine starke Mannschaft des Rauchclubs, und gleich darauf der blaue Bulldog der „Oldtimer Freunde“ aus Neumarkt-St. Veit. Sie sind, wie viele andere, treue Mitarbeiter dieser Ramadama-Aktion.

Und dann strömten plötzlich Privatleute, Familien und natürlich Vereine wie die Feuerwehr hinzu. Wer es nicht selbst dabei hatte, der erhielt die lange Greifzange, Müllsack und gelbe Schutzjacke, ehe er sich von Stadtrat Wolfi Hobmeier ein Sammelgebiet zuteilen ließ. Dies war bei Weitem nicht der einzige Stadtrat, der sich am jährlichen Ramadama beteiligt. Selbst Bürgermeister Erwin Baumgartner und Gattin klaubten im Regen mit Regenkleidung Müll vom Straßenrand.

Nach zwei Stunden füllte die Beute aller Helfer einen Lkw. „Es war weniger Unrat als sonst“, wurde festgestellt. Allerdings beseitigten die Helfer ganze Teppiche und auch Kleidungsstücke. Erfreulich für die rund 50 Sammler waren die anerkennenden und dankenden Worte von Beobachtern.

Und wer gegen Mittag in den Rottauen oder Neumarkts Straßen unterwegs war, der genoss das frühlingszarte Grün der Anlagen ohne jede Beeinträchtigung. Das Stadtoberhaupt dankte den Sammlern und den Organisatoren mit einer Brotzeit. nz

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